Wenn an Ostern Geschichte und Glaube ins Zentrum rücken, greifen die Sender tief ins Archiv der großen Monumentalfilme.

Im ZDF läuft am Freitag, 3. April 2026, um 13.30 Uhr
«Cleopatra». Der von Joseph L. Mankiewicz inszenierte Monumentalfilm aus dem Jahr 1963 erzählt vom Machtkampf zwischen Ägypten und Rom – und von der legendären Königin Cleopatra, dargestellt von Elizabeth Taylor. An ihrer Seite stehen Rex Harrison als Julius Caesar und Richard Burton als Marcus Antonius. Der Film gilt nicht nur als opulentes Historiendrama, sondern auch als eine der berüchtigtsten Produktionen der Filmgeschichte: Statt der ursprünglich kalkulierten zwei Millionen Dollar verschlang das Projekt am Ende rund 44 Millionen.
Gleichzeitig sorgte die Affäre zwischen Taylor und Burton für einen internationalen Skandal und machte das Paar zur wohl berühmtesten On-off-Beziehung Hollywoods. Dramaturgisch verdichtet «Cleopatra» den historischen Konflikt zwischen Rom und der hellenistischen Welt zu einer großen Liebes- und Machtgeschichte, die in der Seeschlacht von Actium ihr tragisches Finale findet.
Ab 14.50 Uhr zeigt Das Erste mit
«Die zehn Gebote» einen weiteren Klassiker des Bibelepos. Cecil B. DeMille setzte 1956 auf maximale Größe: vier Jahre Produktionszeit, Drehs am Sinai, Massenszenen mit mehr als 10.000 Statistinnen und Statisten sowie spektakuläre Spezialeffekte, darunter die Oscar-prämierte Teilung des Roten Meeres. Charlton Heston verkörpert Moses, der vom ägyptischen Prinzen zum Anführer seines Volkes wird, während Yul Brynner als Ramses II. den machtbewussten Gegenspieler gibt. Das Bibelepos zählt bis heute zu den erfolgreichsten Kinofilmen aller Zeiten und prägte das Bild der Exodus-Geschichte nachhaltig.