Sie vertreten mutmaßliche Mörder, Betrugsverdächtige und Schwerkriminelle – und kämpfen dennoch für rechtsstaatliche Prinzipien. Wo endet Loyalität, wo beginnt Moral?

Mit
«Die Strafverteidiger – Anwälte des Bösen: Schuld und Sühne» gewährt das ZDF am Freitag, 10. April 2026, um 00.30 Uhr einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Kanzlei Benecken & Reinhardt. Die dreiteilige Doku-Serie begleitet über ein Jahr hinweg die Strafverteidiger Burkhard Benecken, Hans Reinhardt und ihre Kollegin Pantea Farahzadi bei insgesamt fünf spektakulären Fällen.
Die Bandbreite reicht vom mutmaßlichen Millionendiebstahl bis hin zu Tötungsdelikten. Hans Reinhardt reist im Zuge eines Lynchmord-Verfahrens sogar bis nach Bosnien, um Entlastungszeugen aufzuspüren. Burkhard Benecken verteidigt eine junge Frau, die Teil eines professionell organisierten Netzwerks gewesen sein soll. Und Pantea Farahzadi, eine der wenigen auf Strafrecht spezialisierten Anwältinnen, ringt in einem emotional aufgeladenen Fall mit der Frage: Handelte ihr Mandant in Notwehr – oder war es Mord?
Die Serie stellt grundlegende Fragen nach Schuld, Gerechtigkeit und den Grenzen anwaltlicher Verantwortung. Sie zeigt Verteidiger, die nicht nur für Unschuldige eintreten, sondern auch für schuldig Befundene – und dabei den Rechtsstaat als Maßstab begreifen.