«Y-Kollektivs» blickt auf den Wehrdienst

Außerdem hat der SWR eine Dokumentation zum Thema J. D. Vance im Angebot. Könnte der Vizepräsident auf Trump folgen?

Das Reportageformat «Y-Kollektiv», das von Radio Bremen, BR und WDR verantwortet wird, bleibt auch 2026 ein fester Bestandteil der ARD Mediathek. Neue Folgen erscheinen weiterhin montags und sind jeweils für zwei Jahre verfügbar. Den Auftakt der neuen Reihe macht am 13. April die BR-Reportage „Ohne Jawline kein Mann?“. Reporter Phillip Syvarth beschäftigt sich darin mit extremen Schönheitsidealen bei Männern. Während einige bis zu 20.000 Euro für Operationen ausgeben oder dafür ins Ausland reisen, greifen andere zu radikaleren Methoden wie dem sogenannten „Bonesmashing“, bei dem sie versuchen, durch gezielte Schläge auf den Kiefer dessen Form zu verändern.

Eine Woche später, am 20. April, folgt die WDR-Reportage „Wehrdienst reloaded – Schöne, neue Bundeswehr?“. Reporter Frederik Fleig begleitet dafür drei junge Menschen, die sich freiwillig zum Wehrdienst gemeldet haben. Seit Anfang 2026 erhalten alle 18-Jährigen in Deutschland einen Fragebogen der Bundesregierung zum neuen Wehrdienstmodell. Während Männer verpflichtend antworten müssen, bleibt die Teilnahme für Frauen freiwillig. Die Reportage begleitet Rekruten bei ihrer Ausbildung, besucht gleichzeitig eine Demonstration von Schülern gegen den Wehrdienst und blickt auf ein neues Innovationszentrum der Bundeswehr.

Politisch wird es zudem ab dem 21. April mit dem 75-minütigen Dokumentarfilm «J.D. Vance – Der Mann nach Trump» (SWR). Der Film zeichnet den ungewöhnlichen Aufstieg des US-Politikers nach, der aus schwierigen Verhältnissen im Bundesstaat Ohio stammt und sich bis in die politische Elite der Vereinigten Staaten hocharbeitete. Archivmaterial, private Fotos sowie Gespräche mit Wegbegleitern zeichnen das Porträt eines Politikers, dessen Karriere von ideologischen Wendungen, religiösen Erfahrungen und politischem Ehrgeiz geprägt ist.
05.03.2026 12:40 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/169546