Das Ermittlerteam um Hölzer und Schürk arbeitet an einem neuen Fall, der zwei scheinbar getrennte Verbrechen miteinander verknüpft.

Seit Mittwoch, 25. Februar, laufen in Saarbrücken und Umgebung die Dreharbeiten zum neuen
«Tatort» mit dem Titel „Die Narben der Zeit“ (Arbeitstitel). In dem Film geraten die Ermittler Leo Hölzer und Adam Schürk gemeinsam mit ihren Kolleginnen Pia Heinrich und Esther Baumann in einen Fall, der mit einem nächtlichen Kiosküberfall beginnt und sich bald zu einem komplexen Geflecht aus Vergangenheit und Gewalt entwickelt. Das Drehbuch stammt von Melanie Waelde, die auch Regie führt, basierend auf einer Vorlage von Hendrik Hölzemann. Für die Bildgestaltung ist Jan Mayntz verantwortlich.
Ausgangspunkt der Handlung ist der Tod eines Kioskbesitzers, der in den frühen Morgenstunden leblos in seinem Laden aufgefunden wird. Erste Hinweise führen zu dem drogenabhängigen Malte Rubin, der von den Kommissaren schnell festgenommen werden kann. Doch bald wird klar, dass der junge Mann weniger wie ein Täter wirkt als wie jemand, der selbst auf der Flucht ist. Während die Ermittler versuchen, die letzten Stunden des Opfers zu rekonstruieren, stößt Pia Heinrich auf eine überraschende Verbindung: Maltes Vergangenheit scheint auf unerwartete Weise mit ihrer eigenen verknüpft zu sein.
Parallel dazu werden Hölzer und Schürk zu einem weiteren Tatort gerufen. Nach einem brutalen Angriff kämpft Adrian Voss im Krankenhaus um sein Leben. Sein Bruder Patrick hatte ihn schwer verletzt vor der Haustür entdeckt. Im Laufe der Ermittlungen zeigt sich, dass Adrian bereits zuvor Ziel eines Angriffs gewesen war. Zwei zunächst unabhängige Fälle beginnen sich zunehmend zu überschneiden, bis die Ermittler erkennen, dass alte Begegnungen und verdrängte Ereignisse tiefe Spuren hinterlassen haben.
Neben Vladimir Burlakov und Daniel Sträßer gehören Ines Marie Westernströer und Brigitte Urhausen zum festen Ensemble. In weiteren Rollen sind unter anderem Anna Böttcher als Rechtsmedizinerin Henny Wenzel sowie Lia von Blarer, Bella Bading, Luis Pintsch, Noah Saavedra und Nikolai Gemel zu sehen. Produziert wird der Film von Bavaria Fiction im Auftrag der ARD Degeto Film und des Saarländischen Rundfunks. Die Dreharbeiten dauern noch bis zum 25. März, die Ausstrahlung im Ersten ist für das kommende Jahr geplant.