«37°» beschäftigt sich mit Hundertjährigen

Im Mittelpunkt stehen zwei Menschen, die zum einen 100, und zum anderen 105 Jahre alt sind.

Das ZDF hat eine neue 37°-Reportage angekündigt. Beschäftigen wird sie sich mit Leuten, die besonders alt werden. Dabei soll auch die Frage aufgeworfen werden: Was zählt nach 100 Jahren Leben? Zwei Menschen erzählen von Liebe und Mut, Humor und Freundschaft – und von der Haltung, die sie bis ins hohe Alter trägt. Tun werden sie dies in «37° - 100 Jahre Leben: Was wirklich zählt» am Dienstag, 14. April 2026 um 22.15 Uhr.

Immer mehr Menschen erreichen heute ein Alter von 100 Jahren und darüber. Doch was bedeutet es wirklich, ein ganzes Jahrhundert zu leben? Welche Erfahrungen prägen, welche Haltung hilft dabei, Krisen, Verluste und Umbrüche zu überstehen? «100 Jahre Leben: Was wirklich zählt» geht diesen Fragen nach. Im Mittelpunkt stehen zwei Menschen, die schwere Zeiten überstanden, geliebt, gearbeitet und immer wieder neu angefangen haben.

Friedel Zimmermann ist 105. Ihren Mann sieht sie nach dem Krieg nie wieder. Sie zieht ihre zwei Söhne alleine groß, erlebt Flucht, Hunger und Unsicherheit. Später erfüllt sie sich einen Traum: Sie geht an Bord eines Segelschiffs, arbeitet dort, reist um die Welt, kommt bis nach Alaska. Neugier und Freiheitsdrang haben sie ihr Leben lang begleitet. Seit zwei Jahren lebt sie nun im Seniorenheim. Der feste Tagesrhythmus, die Abhängigkeit von Hilfe fallen ihr nicht leicht. Und doch versucht sie, Würde und Eigenständigkeit zu bewahren.

Helmut Luft ist 100 Jahre alt, Psychoanalytiker, Autor und leidenschaftlicher Golfer. Seine "vier L", Laufen, Lachen, Lernen und Lieben, gehören für ihn zu einem erfüllten Leben. Seine Sicht aufs Alter ist überraschend positiv: "Leute, werdet alt. Die zweite Hälfte des Lebens ist die weit bessere!" Als junger Mann erlebte er den Krieg und verlor Freunde. Seine Lehre daraus: Selbst denken, Mensch bleiben, Haltung entwickeln.
03.03.2026 06:42 Uhr  •  Mario Thunert Kurz-URL: qmde.de/169449