Klima-Kidnapping: Französisch-deutsche Thrillerserie bei ZDFneo

Zuvor kann die Produktion mit dem Titel «Phoenix – Change or Die» bereits im ZDF-Streamingportal abgerufen werden.

Das ZDF hat die Ausstrahlung einer weiteren ko-produzierten Serie angekündigt. Es dreht sich dabei um die Französisch-deutsche Thrillerserie «Phoenix – Change or Die». Verfügbar ist sie ab Freitag, 10. April 2026 im Streamingportal des ZDF. Ab Sonntag, 19. April, 20.15 Uhr, wird die Produktion auch linear wöchentlich in Doppelfolge in ZDFneo ausgewertet. In der Serie geht es um sechs junge Aktivisten aus Europa, die genug haben von Firmen, die das Klima ausbeuten. Ihr Ziel: Die vier mächtigsten Umweltsünder unter Druck zu setzen, indem sie ihre Kinder entführen.

Das ist der Inhalt genauer: Während eines großen Wirtschaftsgipfels in Annecy, in den französischen Alpen, sorgt eine radikale Aktivistengruppe namens Phoenix für europaweites Entsetzen. Phoenix hat die Kinder der Vorstandschefs der vier größten europäischen Umweltverschmutzer – der so genannten Schmutzigen Vier ‒ entführt. Mit ihrer Aktion wollen die sechs jungen Männer und Frauen aus ganz Europa die angebliche Heuchelei der Konzerne entlarven und erzwingen, dass diese ihre mehrfach versprochenen ökologischen Selbstverpflichtungen endlich einhalten.

Doch die drastischen Methoden der Gruppe spalten die Öffentlichkeit: Während einige Phoenix als verzweifelte Fürsprecher eines Planeten sehen, der kurz vor dem Kipppunkt steht, verurteilen andere die Entführungen als Akt des Terrorismus und moralische Grenzüberschreitung. Eigentlich hatten die Konzernbosse vor, das Forum in Annecy als Plattform zu nutzen, um der Klimakatastrophe öffentlich den Kampf anzusagen und ein ehrgeiziges Projekt zur Rettung der Gletscher zu präsentieren – ein Vorhaben, das Kritiker als reines ‒ und überdies enorm umweltschädliches ‒ Greenwashing abstempeln.

Die Hauptrollen übernehmen Will Attenborough, Catalina del Rosario, Alva Schäfer, Pauline Pollmann, Gaël Langouet, Matéo Paitel, Jules Porier, aber auch Benno Fürmann. Das Buch zum Stoff schrieben Matthieu Bernard und Louis Aubert. Regie führte Franck Brett. Produzenten sind Philipp Kreuzer, Alexandre Charlet, Nicolas de Saint Meleuc, Thomas Anargyros mit der Produktionsfirma Les Films du Cygne.
02.03.2026 12:44 Uhr  •  Mario Thunert Kurz-URL: qmde.de/169429