Primetime-Check: Montag, 2. März 2026

Konnte sich Günther Jauch bei RTL vielleicht sogar vor der ARD platzieren?

Beginnen wir auch zum Start in diese Woche gewohnt bei der Gesamtzuschauerschaft: Diesbezüglich war es das Zweite Deutsche Fernsehen mit dem Thriller «In fremden Händen», der die höchste Reichweite holte. Denn die Produktion holte 5,64 Millionen und dominante 23,5 Prozent ab drei Jahren. Die Jüngeren waren geringer Anzahl vertreten – dürftige 5,9 Prozent bei 0,27 Millionen wurden lediglich gemessen.

Gut war auch der «Brennpunkt: Eskalation in Nahost» im Ersten zugegen. Die Sondersendung verfolgten am Gesamtmarkt gute 15,2 Prozent (3,74 Millionen). Sehr stark schnitt man bezüglich der Jüngeren mit hohen 22,3 Prozent (1,05 Millionen) ab, womit der Sender bis 20.45 Uhr klar führend war in der letztgenannten Kategorie. Mit einem vorgezogenen «Hart aber fair» fiel das Interesse aber deutlich ab auf ernüchternde 9,2 und trotzdem noch überdurchschnittliche 11,1 Prozent (jüngere). Die Reichweite der 14-49-Jährigen hat sich im Vergleich zum Vorprogramm aber dennoch mehr als halbiert auf 0,48 Millionen, bei den Gesamtzuschauenden gings runter auf 2,12 Millionen.

Bei den Jüngeren auch zufrieden sein konnte VOX: Der Sender war mit «Die Höhle der Löwen» ab 20.45 Uhr auf Augenhöhe mit der ARD unterwegs, weil bei der Ausstrahlung schöne 11,4 Zielgruppen-Prozent (0,45 Millionen) heraussprangen. Am Gesamtmarkt mobilisierte die Start-Up-Sendung 1,17 Millionen zu mäßigen 5,5 Prozent. In der jüngeren Kategorie war VOX damit sogar etwas besser als RTL mit «Wer wird Millionär». Jauch fuhr mäßige 10,0 Prozent ein, weil er 0,37 Millionen aufwies. 2,27 Millionen zu klar soliden 11,5 Prozent waren es in der älteren Gruppe. Zuvor generierte ein «RTL Aktuell Spezial» zum Iran bloß 9,7 Prozent durch 0,45 Millionen Junge. Mittelmäßige 1,91 Millionen und 7,8 Prozent sicherte der News-Einschub am Gesamtmarkt.

Im Hause Sat.1 war «Promis unter Palmen» etwas erholt, der Anteil belief sich auf verbesserte und nun immerhin mäßige 7,5 Prozent durch 0,32 Millionen in der Zielgruppe. Übergeordnet waren lediglich 0,97 Millionen und blasse 4,3 Prozent zugegen. Noch vernünftig für eigene Verhältnisse schnitt Kabel Eins mit dem alten Actioner «xXx - Triple X» ab, denn er mobilisierte passable 6,2 Zielgruppen-Prozent zu 0,26 Millionen, insgesamt aber bloß 0,76 Millionen zu 3,4 Prozent. Schlecht stand indes ProSieben mit der Reportage «THILO MISCHKE. Trump - The greatest Realityshow» im Feld. Der Film ließ die Resonanzen bei unterdurchschnittlich tristen 5,0 Prozent und 0,22 Millionen. Am Gesamtmarkt 0,44 Millionen zu völlig unterirdischen 1,9 Prozent sahen zu. Bei RTLZWEI am Ende performten «Die Geissens» zunächst wieder farblos. Die erste neue Folge brachte lediglich blasse 3,4 Zielgruppen-Prozent (0,16 Millionen), dann zumindest etwas erholte 4,0 Prozent (0,17 Millionen) standen für die zweite Folge auf dem Tableau - ein Phänomen, das auch die letzten Wochen beobachtet werden konnte.
03.03.2026 09:34 Uhr  •  Mario Thunert Kurz-URL: qmde.de/169426