Aber auch weitere Sondersendungen zur Lage im Iran besiedelten die Programmabläufe der Öffentlich-Rechtlichen.

Gestern zeigte das ZDF den Thriller
«In fremden Händen» mit Désirée Nosbusch, Robert Hunger-Bühler und Picco von Groote. Im Mittelpunkt steht der wohlhabende Wolfgang, dessen Leben sich schlagartig verändert, als die attraktive Karola in sein Leben tritt – und es zunehmend an sich reißt. Was zunächst wie ein Glücksfall wirkt, entpuppt sich Schritt für Schritt als Albtraum. Nach einem Unfall ist Wolfgang auf Hilfe angewiesen, Karola zieht bei ihm ein und übernimmt scheinbar selbstlos seinen Alltag. Doch die Töchter Verena und Jana werden misstrauisch...
Insgesamt interessierte diese Ausgangsposition linear gewohnt starke 5,64 Millionen, die der Produktion eine standesgemäße Resonanz von 23,5 Prozent Anteil sicherten und damit zugleich auch spielend die Marktführung unter sämtlichen linearen Primetime-Programmen. Während diese Zahlen meilenweit über dem Senderschnitt der Mainzer prangen, sah es beim jungen Publikum ungleich schwächer aus: Denn hier fiel das Interesse mit 5,9 Prozent durch 0,27 Millionen mager aus. Direkt folgend hielt das
«Heute Journal» hohe 4,03 Millionen gesamt wie 0,41 Millionen Jüngere bei jeweiligen Anteilen um starke 19,4 und sehr gute 10,6 Prozent. Eine kurzfristig ins Programm genommene Spezial-Ausgabe
«Markus Lanz» zahlte sich ab 23.38 Uhr ob jeweils 12,9 Prozent (0,90/0,18 Millionen) in beiden Gruppen ebenfalls aus. Schon am Vorabend ging das
«ZDF Spezial: Krieg in Nahost» On Air. Die Sendung war mit 14,4 Prozent und 3,13 Millionen vor allem bei den Älteren solide gefragt - die Reichweite der Jüngeren lag mit 0,18 Millionen zu dünnen 5,3 Prozent hingegen deutlich unter den Normwerten des Senders.
Im Ersten hatte in der Primetime zunächst der
«Brennpunkt: Eskalation in Nahost» Platz. Die Sondersendung verfolgten am Gesamtmarkt gute 15,2 Prozent (3,74 Millionen), womit es allerdings ein Stück schwächer lief als an den Vortagen. Sehr stark schnitt man bezüglich der Jüngeren mit hohen 22,3 Prozent (1,05 Millionen) ab, womit der Sender bis 20.45 Uhr klar führend war in der letztgenannten Kategorie. Mit einem vorgezogenen
«Hart aber fair» fiel das Interesse aber deutlich ab auf ernüchternde 9,2 und trotzdem noch überdurchschnittliche 11,1 Prozent (jüngere). Die Reichweite der 14-49-Jährigen hat sich im Vergleich zum Vorprogramm aber dennoch mehr als halbiert auf 0,48 Millionen, bei den Gesamtzuschauenden gings runter auf 2,12 Millionen - dass die Talksendung selbst nach starkem Lead-In unmittelbar danach so merklich abbaut, spricht nicht für das beste Standing von Klamroth. Danach steigerten die
«Tagesthemen» die Sehbeteiligung für den Kanal sogar wieder auf 2,23 Millionen zu akzeptablen 12,1 Prozent. Bei den Jungen war man konstant unterwegs mit 0,39 Millionen zu guten 11,5 Prozent.