Im Vergleich zur letzten Erstausstrahlung im Januar ging es noch weiter bergab - man plumpste sogar unter Senderschnitt.

Mit von der Partie bei
«Die besten Comedians Deutschlands» waren in dieser Woche unter anderem Paul Panzer, Mario Barth und Özcan Cosar. Am vergangenen Ausstrahlungsdatum gelang es der Show nicht mehr ganz, an die frühere Zweistelligkeit anzuknüpfen - mittelmäßige 7,0 Prozent brachte die letzte Erstausstrahlung nur hervor. Wie hielt man nun gegen die Kennenlern-Show von «Let's Dance» dagegen?
Bewertet man die vorliegenden Daten, dann nicht gut. Genauer gesagt beliefen sich die Sehbeteiligungen der von Daniel Boschmann gehosteten Show nur noch auf 0,23 Millionen aus der wichtigen Zielgruppe und 0,74 Millionen aus der Altersklasse der über 50-Jährigen. Aus jenen beiden Kategorien lassen sich im Endeffekt Quoten von enttäuschenden 5,9 Prozent (Jüngere) wie schlechte 3,6 Prozent (Ältere) an den entsprechenden Märkten ableiten - ungewohnt unterdurchschnittliche Dimensionen, die für eine neue Folge einen Negativrekord bezüglich der 14-49-Jährigen bedeuteten. Eine anschließende Wiederholung der Sendung
«Halbpension mit Schmitz» ließ das Publikumsinteresse ab 23.00 Uhr dann noch etwas sinken. Die Umworbenen konnten lediglich zu 0,15 Millionen und 5,4 Prozent bei der Stange gehalten werden. Dies wirkte sich auch auf die Gesamtzuschauerschaft aus, welche sich auf extrem grottige 2,7 Prozent (0,34 Millionen) belief.
Ganz furchtbar unterwegs war um 20.15 Uhr übrigens Schwester Kabel Eins mit der zuvor schon angeschlagenen True-Crime-Produktion
«Weiblich. Tödlich. Sisters in Crime». Nur 0,11 Millionen Leute des Zielgruppenpublikums waren dabei und beförderten einen verheerenden Anteil von 2,7 Prozent zum Sender - damit lag die Produktion noch deutlich unter dem eh schon dürftigen Senderschnitt. Richtig übel auch die Lage bei den Gesamtzuschauenden, die zu mickrigen 1,7 Prozent (0,37 Millionen) die Ausstrahlung wählten. Danach ab 22.20 Uhr holte ein Re-Run
«Uwe Ochsenknecht präsentiert: die 7 Todsünden» etwas gestiegene 0,13 Millionen und akzeptable 4,3 Prozent der Umworbenen - bei den Älteren verbesserte sich die Sendung im Vergleich zum Vorprogramm auf 2,8 Prozent durch 0,38 Millionen, die aber dennoch keinen Erfolg markierten. Eigentlich muss Kabel die Schlussfolgerung ziehen, dass True-Crime nur in der Late-Prime funktioniert.