Das olympische Eishockey-Goldspiel der Männer erzielte am Sonntagmorgen Rekordwerte – mit einem Spitzenwert von 26 Millionen Zuschauern beim entscheidenden Treffer.

Das von NBCUniversal übertragene olympische Finale zwischen den USA und Kanada bei den Winterspielen in Mailand-Cortina hat in den Vereinigten Staaten für außergewöhnlich hohe Einschaltquoten gesorgt. Die 2:1-Overtime-Siegespartie von Team USA erreichte über NBC, Peacock sowie das USA Network insgesamt 20,7 Millionen Zuschauer. Allein die Live-Ausstrahlung zwischen 8.15 und 11.00 Uhr (ET) kam im Schnitt auf 18,6 Millionen Zuschauer.
Damit markiert die Begegnung das meistgesehene Sportereignis in den USA mit einem Start vor 9 Uhr morgens (ET). Trotz der frühen Anstoßzeit avancierte das Spiel zur zweiterfolgreichsten Eishockey-Übertragung in der Geschichte von NBC Sports – nur übertroffen vom ebenfalls legendären USA-Kanada-Finale der Olympischen Spiele 2010 in Vancouver, das damals 27,6 Millionen Zuschauer erreichte.
Besonders stark war die Resonanz beim entscheidenden Moment: Zwischen 10.45 und 11.00 Uhr (ET) verfolgten durchschnittlich 26 Millionen Menschen den goldenen Overtime-Treffer von Jack Hughes, der den ersten Olympiasieg der US-Männer im Eishockey seit 1980 besiegelte. Auch im Streaming setzte das Event Maßstäbe: 3,7 Millionen Zuschauer streamten die Partie live – so viele wie noch nie bei einer NBC-Sportübertragung außerhalb der NFL.
Zusätzliche Wiederholungen am Sonntag – sowohl auf USA Network am Nachmittag als auch in einer zweistündigen Fassung nach den Lokalnachrichten auf NBC – generierten weitere 2,1 Millionen Zuschauer. Laut NBC Sports war das Eishockey-Finale der krönende Abschluss von 17 Tagen Winterspiele in Mailand-Cortina, die insgesamt die meistgesehenen Winterspiele seit 2014 gewesen sein sollen.