«Aktenzeichen XY… Ungelöst» verfehlt die Fünf-Millionen-Marke

In der Nacht diskutierte Markus Lanz mit CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann – und später startete noch eine vierteilige Dokumentation.

Durch Weihnachten und diverse Sportereignisse liegen derzeit größere Abstände zwischen den Ausgaben von «Aktenzeichen XY… Ungelöst». Das schien dem Format jedoch gutzutun: Bereits im Januar erreichte die Sendung 5,20 Millionen Zuschauer. Am Mittwoch jedoch schalteten nur 4,65 Millionen ein, das entsprach einem Marktanteil von 20,3 Prozent. Auch bei den jungen Menschen war der Erfolg beachtlich: 0,80 Millionen 14- bis 49-Jährige sorgten für 17,7 Prozent Marktanteil. Man siegte deutlich vor Heidi Klum.

Das von Christian Sievers moderierte «heute journal» informierte im Anschluss 3,71 Millionen Zuschauer. Die Marktanteile lagen bei 19,1 Prozent beim Gesamtpublikum sowie 14,7 Prozent bei den jungen Menschen. Alica Jung sprach im «auslandsjournal» unter anderem über US-Tech-Giganten und deren Macht sowie über Israels radikale Siedlungspolitik. 1,85 Millionen Menschen interessierten sich für die Themen, der Marktanteil lag bei 12,0 Prozent. Mit 0,21 Millionen jungen Zuschauern wurden 7,1 Prozent erzielt.

Der zweite Teil der Playoffs in der UEFA Champions League stand ebenfalls an: Bayer 04 Leverkusen besiegte Olympiakos Piräus, Borussia Dortmund verspielte den 2:0-Vorsprung gegen Atalanta Bergamo. Das «sportstudio UEFA Champions League» erreichte ab 23.00 Uhr 1,44 Millionen Zuschauer und 14,1 Prozent Marktanteil. 0,21 Millionen junge Menschen verfolgten die Zusammenfassungen, das entsprach 10,4 Prozent. Bei «Markus Lanz» waren CDU-Generalsekretär Carsten Lindemann und „taz“-Redakteurin Ulrike Herrmann zu Gast, 0,96 Millionen Zuschauer blieben wach. Der Marktanteil lag bei 15,8 Prozent, bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 15,0 Prozent eingefahren. Es saßen weiterhin 0,21 Millionen vor den Fernseher.

Um 01.00 Uhr startete die vierteilige Dokumentation «Das fahrende Klassenzimmer – Neuer Job Busfahrer». Die erste Folge mit dem Titel „Radfahrer in Gefahr: Schreck in der Fahrstunde“ von Marti Christfelt sahen 0,34 Millionen Zuschauer, der Marktanteil lag bei 8,9 Prozent. Bei den jungen Erwachsenen wurden 0,11 Millionen gemessen, das entsprach 11,8 Prozent. Die drei weiteren Folgen erreichten 0,23, 0,18 und 0,14 Millionen Zuschauer, die Marktanteile lagen bei 7,2, 6,4 und 5,7 Prozent. Bei den jungen Menschen wurden allerdings 12,2, 13,1 und 13,1 Prozent erzielt.
26.02.2026 08:22 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/169314