Auch im weiteren Verlauf des Abends wird es um die Atom-Thematik gehen.
Vor 40 Jahren ist Block 4 des Atomkraftwerks explodiert. Der Unfall hat Europa erschüttert. Wie ist es dazu gekommen? Was wurde verschwiegen? Und was sind die Folgen bis heute? Dies Fragen will das Zweite Deutsche Fernsehen in einer neuen Dokumentation unter dem Titel «Tschernobyl - Die Katastrophe» stellen. Gezeigt werden wird er im linearen Hauptprogramm am Dienstag, den 7. April 2026, 20:15 Uhr - gestreamt werden kann er ab dem gleichen Tag. Es handelt sich um einen Film von Ariane Riecker, Dirk Schneider, Martin Jabs und Andreas Fauser.
Direkt im Anschluss setzt der Sender dann weiter auf die Thematik innerhalb einer «frontal»-Dokumentation: «Russlands Atomgeschäfte - Europa in der Falle» ist um 21.00 Uhr zu sehen. Nukleargeschäfte sind für den Kreml mehr als nur Geschäfte – sie sind Instrumente von Macht und Einflussnahme. Die EU hat bisher keine Sanktionen gegen den russischen Staatskonzern Rosatom verhängt. Denn der beliefert fünf EU-Länder mit Kernbrennstäben. Die sollen künftig auch im niedersächsischen Lingen gefertigt werden, mit russischem Know-how. Dagegen regt sich seit Jahren Protest. Dass es auch ohne Russland geht, zeigt die Ukraine: Sie bezieht Kernbrennstäbe inzwischen vom amerikanisch-kanadischen Konzern Westinghouse.