Mit drei eindrucksvollen Dokumentationen rückt der Sender bedrohte Arten, legendäre Naturforscher und nachhaltige Zukunftslösungen in den Fokus der Primetime.

Ushuaïa TV setzt Mitte März auf Natur- und Umweltthemen. Am Freitag, 20. März, um 20:50 Uhr läuft
«Noctules, ces mystérieuses chauves-souris». Der 52-minütige Film von Hugo und Nathan Braconnier begleitet in Westfrankreich drei Forschungsteams, die das Verhalten und die Wanderbewegungen von Noctulen – einer Fledermausart – untersuchen. Angesichts stark rückläufiger Bestände wollen die Wissenschaftler mithilfe moderner Studienmethoden neue Erkenntnisse gewinnen, um das kleine, faszinierende Säugetier besser schützen zu können.
Bereits am Samstag, 14. März, um 20:50 Uhr ehrt der Sender im Rahmen des „Printemps des Forêts“ den renommierten Botaniker Francis Hallé mit
«Francis Hallé, une vie en forêt». Der von Gilles Santantonio realisierte Film blickt auf fast fünf Jahrzehnte Forschung in tropischen Primärwäldern zurück. Hallé, der unermüdlich für den Erhalt dieser einzigartigen Ökosysteme eintritt, nimmt die Zuschauer mit auf eine seiner letzten Expeditionen und zeigt die komplexen Strategien des Lebens – von Bäumen und Lianen bis hin zu Moosen, Pilzen und Mikroorganismen.
Komplettiert wird das Programm am Dienstag, 17. März, um 20:50 Uhr mit
«Monsieur Bambou». Die Dokumentation porträtiert François Puech, der sich seit über 20 Jahren der Aufwertung von Bambus verschrieben hat. Von Architekturprojekten bis hin zu Anwendungen in der Luftfahrt erkundet der Film das enorme Potenzial dieser Pflanze. Angesichts ökologischer Herausforderungen stellt sich die Frage, ob Bambus – trotz westlicher Skepsis – zu einer tragfähigen Lösung im Kampf gegen den Klimawandel werden kann.