Am späten Abend interessierten sich noch recht viele für das Maischberger-Interview mit Hillary Clinton, die sich zu den Epstein-Files äußerte.
Gestern zur Primetime sendete das Erste eine neue Komödie mit dem Titel «Damen». Inhaltlich ging es darin um Maya, Mitte 30, die verschiedene Lebenskrisen durchlebt. Umgeben wird sie von einer Gruppe Damen verschiedenster Herkunft, die ihr mit Humor und Lebensweisheiten zur Seite stehen. So verschmelzen die Geschichten afroamerikanischer GIs, vietnamesischer Boatpeople sowie türkischer und angolanischer Einwanderer mit Mayas Leben in München. Der Quotenmeter-Filmkritiker sah trotz interessanter Grundkonstellation noch reichlich Luft nach oben und vergab nur ausbaufähige Wertungen - spiegelte sich das auch beim TV-Publikum wider?
Im Anschluss kristallisierte sich ein blasses Lead-Out heraus, denn das Magazin «Plusminus» mobilisierte nur noch 2,11 Millionen gesamt (10,9 Prozent) sowie 0,16 Millionen Jüngere (magere 4,0 Prozent). Kurz vor 23.00 Uhr kam «Maischberger» mit Hillary Clinton schließlich auf wieder angehobene 13,0 Prozent durch 1,39 Millionen wie solide 8,3 Prozent der Jüngeren durch 0,17 Millionen von ihnen. Der Talk schien also tatsächlich zumindest ein paar Impulse ausgelöst zu haben.