«Hartz und herzlich» ist von Olympia unbeeindruckt

Schon um 18.00 Uhr wurden zahlreiche Geschichten aus Rostock gezeigt. Die Quoten waren insgesamt recht gut.

Zum zweiten Mal besuchte das Team von «Hartz und herzlich» Hamburg-Mitte. Dort standen Rentnerin Ilse und ihr 26 Jahre jüngerer Lebensgefährte Daniel bei den Renovierungsarbeiten ihrer Drei-Zimmer-Sozialwohnung im Mittelpunkt. Dieses Unterfangen sowie andere Themen – darunter ein Schlaganfall – verfolgten am Dienstag 0,50 Millionen Fernsehzuschauer. Damit fuhr der Sender 2,2 Prozent Marktanteil ein. Bei den jungen Erwachsenen wurden 0,15 Millionen ermittelt, das führte zu 3,5 Prozent.

«Armes Deutschland - Stempeln oder abrackern?» lief im Anschluss wieder in einer Wiederholung. Manuela (24) und Mark (28) droht der Verlust ihres Zuhauses wegen doppelten Jobverlusts und hoher Schulden. Die Sendung, die inzwischen zwei Jahre auf dem Buckel hat, verbuchte weitere 0,34 Millionen Fernsehzuschauer und fuhr 2,7 Prozent Marktanteil ein. Aus der Zielgruppe sahen 0,08 Millionen zu, das führte zu 3,5 Prozent.

Bereits um 18.00 Uhr zeigte RTLZWEI mit «Hartz und herzlich - Tag für Tag Rostock» Neuware. Die 19-jährige Lena wohnt seit Kurzem in ihrer ersten eigenen Wohnung. Nach dem Tod ihrer Mutter hat sie mit psychischen Problemen zu kämpfen. Die Geschichte interessierte 0,43 Millionen Fernsehzuschauer ab drei Jahren, 0,14 Millionen gehörten zu den 14- bis 49-Jährigen. Die Marktanteile lagen bei 2,4 Prozent bei allen sowie 5,9 Prozent bei den jungen Erwachsenen. Die Daily-Soap «Berlin – Tag & Nacht» holte im Anschluss nur 0,34 Millionen Zuschauer, der Marktanteil bei den jungen Erwachsenen wurde auf 1,3 Prozent taxiert.
18.02.2026 08:39 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/169080