Quotencheck: «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Die Stunde danach»

Als RTL das Format vor einigen Jahren ins Leben rief, wusste man vermutlich noch nicht, wie groß der Erfolg einmal werden würde.

Früher wurde das Dschungelcamp erst ab 22.15 Uhr gesendet, ehe das Talkformat «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Die Stunde danach» spät am Abend folgte. Inzwischen haben die Programmmacher «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» auf den 20.15-Uhr-Sendeplatz gelegt, sodass das Nachfolgeformat einen prominenten Slot im Programm erhalten hat. Während die Live-Show des Dschungelcamps rund 0,45 Millionen Zuschauer durch zeitversetzte Nutzung hinzugewann, ist dieser Effekt bei «Die Stunde danach» deutlich kleiner.

Den Auftakt am Freitag, den 23. Januar, um 23.55 Uhr verfolgten 1,78 Millionen Fernsehzuschauer, rund 0,12 Millionen Menschen kamen zeitversetzt hinzu. In den endgültigen Werten wurde ein Marktanteil von 18,9 Prozent verzeichnet. Bei den jungen Menschen holte das Format mit Angela Finger-Erben und Olivia Jones 0,66 Millionen Zusehende sowie starke 28,3 Prozent Marktanteil.

Die zweite Folge, die am Samstag ab 22.30 Uhr gesendet wurde, erreichte 1,86 Millionen Fernsehzuschauer. Allerdings fiel der Marktanteil aufgrund der früheren Sendezeit auf 11,4 Prozent. Bei den jungen Erwachsenen waren 0,64 Millionen an Bord, sodass 19,1 Prozent Marktanteil erzielt wurden. Die Sonntagsausgabe lief zunächst exklusiv bei RTL+, erst am Montag waren Jones und Finger-Erben wieder bei RTL zu sehen. Diese Folge markierte mit 2,54 Millionen Zuschauern und starken 16,9 Prozent den vorläufigen Höhepunkt. In der Zielgruppe wurden 0,83 Millionen gemessen, was 25,8 Prozent bedeutete.

Am Dienstag fiel die Reichweite auf 2,20 Millionen, am Mittwoch wurden 2,19 Millionen verbucht und am Donnerstag musste man sich sogar mit 2,01 Millionen zufriedengeben. Hinzu kam, dass man aufgrund von «Die Stefan Raab Show» als Nachfolgeprogramm nur eine Stunde senden konnte. Bei den Umworbenen erreichten die Folgen 0,84, 0,73 und 0,68 Millionen. Die Marktanteile lagen mit 28,2, 25,2 und 22,7 Prozent weiterhin auf sehr gutem Niveau. Am Freitagabend stieg die Reichweite wieder auf 2,36 Millionen Zuschauer, der Marktanteil wuchs auf 17,9 Prozent. Auch in der werberelevanten Zielgruppe legte man mit 0,85 Millionen und 28,4 Prozent erneut stark vor.

Wie schon beim Dschungel selbst sind die Samstagsfolgen die schwächsten: 2,02 Millionen schalteten ein, der Marktanteil lag bei 12,3 Prozent. Bei den Umworbenen wurden 0,63 Millionen gemessen, das entsprach 20,1 Prozent. Eine Woche vor dem Super Bowl lief keine NFL, weshalb am Sonntag ab 22.30 Uhr wieder Jones und Finger-Erben auf Sendung gingen. 2,00 Millionen Menschen waren dabei, darunter 0,58 Millionen aus der Zielgruppe. Der Marktanteil lag bei 21,1 Prozent.

Die zweite Woche legte nochmals deutlich zu: 2,41, 2,48, 2,38 und 2,51 Millionen Zuschauer wurden an den Werktagen gemessen. Am Freitag waren es sogar 2,56 Millionen, am Samstag 2,47 Millionen. Der Höchstwert in der Zielgruppe wurde am zweiten Dienstag mit 0,90 Millionen Umworbenen erzielt. Im Durchschnitt erreichte die Show 2,24 Millionen Fernsehzuschauer und kam auf einen Marktanteil von 15,0 Prozent. Bei den Umworbenen wurden im Mittel 0,74 Millionen gemessen, was starken 24,2 Prozent entsprach.
24.02.2026 12:00 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/169032