Dramatische Primetime: Wegen Schneechaos wurde 3. Durchgang vom Super Team-Skispringen abgebrochen, in dem die Deutschen vorne lagen. Gewertet wurde 2. Durchgang mit Österreich an 1. Stelle.

Im Zweiten Deutschen Fernsehen standen große Teile des Programmablaufs im Zeichen eines weiteren Tages der
«Olympischen Winterspiele» in Mailand/Cortina. Am Vormittag (ab 10.00 Uhr) ging es los mit Ski Alpin Slalom der Männer. Den Sieg des Schweizers Meillard verfolgten zu diesem Zeitpunkt 2,04 Millionen gesamt wie 0,28 Millionen Jüngere, die starke Anteile in Höhe 26,4 und 22,6 Prozent aufbrachten, die aber zunächst noch unter 30 Prozent lagen.
Zur Mittagszeit nach 12.00 Uhr folgte dann die Entscheidung im Shorttrack 1000m der Frauen. Den Triumph der Niederländerin Xandra Velzeboer sahen am Gesamtmarkt konstante 2,04 Millionen zu sehr schönen 23,7 Prozent wie 0,27 Millionen zu 19,9 Prozent der 14-49-jährigen - bei Werten unter 20 Prozent merkt man dann schon die fehlende deutsche Beteiligung. Die gleiche Disziplin bei den Männern kam nach 16.00 Uhr übrigens auf etwas gestiegene 2,52 Millionen bei trotzdem leicht verringerten 21,7 Prozent. 14-49-jährige waren zu ganz tollen 25,5 Prozent und 0,43 Millionen zugegen.
An Vorabend und Primetime schossen die Reichweiten dann in die Höhe. Denn nach 19.00 Uhr bis in die Primetime hinein sollte sich zeigen, ob die deutschen Skispringer im neuen Wettbewerb Super Team realistische Hoffnung auf einen Podest-Platz machten. Den Verlauf, der für die deutschen ärgerlicherweise wegen starken Schneefalls abgebrochen wurde, verfolgten 5,87 Millionen zu hohen 24,8 Prozent. In Bezug auf die Leute bis 49 waren es 1,22 Millionen und wunderbare 28,4 Prozent, die letztlich die Wertung zugunsten der Österreicher mit ansahen.
Um den Primetime-Start herum kamen die Sehbeteiligungen gar auf 6,17 Millionen, unklar ist, ob dies mit den Ausläufern der dramatischen Ereignisse im Springen oder auch mit Eiskunstlauf zusammenhing. Fest steht jedenfalls, dass auch das anschließende Interesse bis nach 21.00 Uhr an der Kür der Eiskunstlauf-Paare weiter beachtlich blieb bei 5,87 Millionen und dominanten 24,2 Prozent. Gleiches lässt sich für die jüngere Kategorie behaupten, wo 1,36 Millionen und euphorische 27,5 Prozent anwesend waren. Später nach 22.00 Uhr lief es für die Entscheidungen im Eiskunstlauf nach einem kurzen Nachrichten-Einschub mit jeweils über 5 und 1 Millionen in den jeweiligen Klassen anhaltend überragend - weil zur späten Sendezeit bemerkenswert hohe Reichweiten aufgewiesen wurden, ließen sich die Prozent gar auf exorbitante 32,4 Prozent der Jüngeren treiben.