«Shabaz Asks: Are Billionaires Bad?»: BBC Three holt Social-Media-Star ins TV

Content Creator Shabaz Ali untersucht in seinem TV-Debüt die Frage nach Reichtum und Ungleichheit.

BBC Three und BBC iPlayer haben eine neue 60-minütige Dokumentation mit Content Creator Shabaz Ali in Auftrag gegeben. Der Film trägt den Titel «Shabaz Asks: Are Billionaires Bad?» und befindet sich derzeit in Produktion. Produziert wird das Projekt von der britischen Indie-Firma Hello Mary. Regie führt Ahmed Peerbux, Executive Producer für Hello Mary sind Steven Regan und Paul Hughes.

Shabaz Ali, online bekannt als ShabazSays, erreicht mit seinen satirischen Clips zu Wohlstandsunterschieden, Promikultur und gesellschaftlichen Trends mehr als vier Millionen Follower. In der BBC-Produktion verlässt er erstmals sein gewohntes Setting – sein Schlafzimmer in Blackburn – und begibt sich auf die Suche nach einem Milliardär, um aus erster Hand zu erfahren, wie das Leben der Superreichen tatsächlich aussieht. Ziel ist es, die hitzige Debatte um Vermögensungleichheit differenziert und zugleich unterhaltsam zu beleuchten.

Die Dokumentation greift eine gesellschaftlich relevante Diskussion auf: Jüngere Generationen in Großbritannien sind zunehmend von stagnierenden Löhnen, steigenden Wohnkosten und wirtschaftlicher Unsicherheit betroffen. Forderungen nach Vermögenssteuern und strukturellen Reformen gewinnen an Zustimmung. Vor diesem Hintergrund soll der Film nicht nur provokante Fragen stellen, sondern auch neue Perspektiven eröffnen.

17.02.2026 00:12 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/169026