Aus der Primetime verbannt: «Uwe Ochsenknecht präsentiert» legt zu

Damit war wohl kaum zu rechnen! «Uwe Ochsenknecht präsentiert: die 7 Todsünden» verliert zum Finale den Primetime-Platz - und legt die beste Gesamtreichweite seit Wochen hin.

Was zunächst sclihchtweg eine Primetime-Misere war, mutet nun zur Farce mit Ironie-Anteil an. «Uwe Ochsenknecht präsentiert: die 7 Todsünden» war, und das muss nicht Stück für Stück erneut aufgewärmt werden, ein Primetime-Flop für Kabel Eins. Von den ersten sechs Ausgaben holten fünf weniger als 2 Prozent am TV-Markt ab, für die beste Sendezeit am Freitag ist das schlichtweg zu wenig. Nach sechs Wochen und durchweg schwachen Ergebnissen sah sich Kabel Eins wohl gezwungen die Reißleine zu ziehen, denn «die 7 Todsünden» verloren am gestrigen Freitag den 20:15 Uhr-Slot und das Finale der Produktion musste auf 22:20 Uhr weichen.

Auf den ersten Blick tat sich Kabel Eins damit auch einen Gefallen. Die Alternative, ebenfalls ein True-Crime-Format, «Weiblich. Tüdlich. Sisters in Crime» holte zur besten Sendezeit 0,48 Millionen Zuschauer ab, immerhin waren das gestern 2,1 Prozent am TV-Markt. So viele durchschnittliche Zuschauer wollten Uwe Ochsenknecht in den zurückliegenden Wochen nie sehen. In der Zielgruppe holte das Ersatz-Format 0,13 Millionen Umworbene ab, das waren 2,8 Prozent - das lief mit den «Todsünden» zuletzt nicht besser oder schlechter.

Die Ironie des gestrigen Abends setzt jedoch ab 22:20 Uhr ein. Denn das Finale von «Uwe Ochsenknecht präsentiert: die 7 Todsünden» sichert sich mit 0,39 Millionen Zuschauern die drittbeste Reichweite der gesamten Show, besser als jeder Wert in den zurückliegenden drei Wochen. Aufgrund der späteren Uhrzeit ist die Quote mit 2,7 Prozent zudem ein neuer Bestwert der Show. Die 14- bis 49-Jährigen können unterdessen mit 0,09 Millionen definiert werden, das reichte für 3,2 Prozent. «Weiblich. Tödlich. Sisters in Crime» darf sich, oder eher muss sich, bis Anfang März beweisen.
14.02.2026 09:22 Uhr  •  Felix Maier Kurz-URL: qmde.de/168989