«Super Bowl LX» erreicht 124,9 Millionen Zuschauer

Das NFL-Finale bei NBCUniversal avanciert zur zweitmeistgesehenen Sendung der US-Geschichte und sorgt auch digital für historische Bestwerte.

Der «Super Bowl LX» hat am Sonntagabend neue Maßstäbe gesetzt: Im Schnitt verfolgten 124,9 Millionen Zuschauer die Partie zwischen den Seattle Seahawks und den New England Patriots über NBC, Peacock, Telemundo sowie weitere digitale Plattformen. Grundlage sind die offiziellen Live+Same-Day-Werte von Nielsen (Big Data + Panel). Damit ist das Spiel die zweitmeistgesehene Sendung in der Geschichte des US-Fernsehens – nur der «Super Bowl LIX» im Vorjahr auf FOX war noch erfolgreicher.

Besonders bemerkenswert ist der Reichweiten-Peak: Im zweiten Viertel, als die Seahawks mit 6:0 führten, schalteten 137,8 Millionen Menschen ein – der höchste jemals gemessene Wert in der US-TV-Geschichte. Für NBCUniversal bedeutet dies zugleich einen internen Rekord: Nie zuvor erzielte das Unternehmen eine höhere Reichweite. Das Ereignis fällt zudem in das Jubiläumsjahr, in dem NBC sein 100-jähriges Bestehen feiert.

Auch abseits des Hauptsignals wurden Bestwerte gemeldet. Telemundo kam im Schnitt auf 3,3 Millionen Zuschauer und verzeichnete damit das größte spanischsprachige Super-Bowl-Publikum aller Zeiten in den USA. Während der Halftime Show stieg die Reichweite dort sogar auf 4,8 Millionen. Der Streamingdienst Peacock meldete zudem den erfolgreichsten Nutzungstag seiner Geschichte.

Für zusätzliche Schlagzeilen sorgte die «Apple Music Super Bowl LX Halftime Show» mit Bad Bunny. In den ersten 24 Stunden nach der Ausstrahlung generierten Clips und Inhalte rund vier Milliarden Social-Media-Abrufe – ein Plus von 137 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Show selbst erreichte zwischen 20:15 und 20:30 Uhr (ET) durchschnittlich 128,2 Millionen Zuschauer. Damit unterstreicht das Event einmal mehr die Ausnahmestellung des Super Bowls als globales Medienereignis.
14.02.2026 06:01 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/168940