Ein Narrativ für den Dschungelkönig?

Der Sänger Gil Ofarim gewann «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus» bei RTL. Mario Thunert und Fabian Riedner sprechen über das Thema, das im Feuilleton kontrovers diskutiert wurde.

Kurz vor dem Finale beim American Football blickte RTL auf das eigentliche Highlight des Tages: «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus». Der Musiker Gil Ofarim, seines Zeichens auch Musicaldarsteller und Schauspieler, gewann das Dschungelcamp gegen die Reality-TV-Teilnehmer Samira Yavuz und Hubert Fella. Das löste bei zahlreichen Medienschaffenden Entsetzen aus.

Ofarim wurde als prominentes Gesicht für das australische Dschungelcamp verpflichtet, nachdem er eine Person einer Falschbeschuldigung bezichtigt hatte. Daraufhin leitete die Staatsanwaltschaft Leipzig ein Verfahren ein, in dessen Folge Ofarim selbst angeklagt wurde. Das Verfahren wurde ohne Verurteilung oder Freispruch gegen Auflagen eingestellt. Der Fall spaltete die Öffentlichkeit, denn hier stand auch eine politische Dimension im Mittelpunkt.

Im Quotenmeter-Podcast reden Mario Thunert und Fabian Riedner über die 19. Staffel von «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus». Die beiden gehen in die Tiefe und analysieren die Moderation von Sonja Zietlow und Jan Köppen. Außerdem schauen sich Thunert und Riedner das Narrativ an, das RTL aufgebaut haben könnte.

Hier geht es zum Kommentar-Beitrag mit den Moderationstexten.
14.02.2026 12:03 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/168914