«Studio16»: NDR startet neues YouTube-Format für junge Norddeutsche

Mit «Studio16» bringt der NDR ab dem 11. Februar ein regionales YouTube-Format für Menschen ab 30 Jahren an den Start.

Der Norddeutsche Rundfunk bündelt die Arbeit seiner 16 Regionalstudios in einem neuen Digitalformat: «Studio16» richtet sich gezielt an junge Menschen in Norddeutschland und wurde speziell für YouTube entwickelt. Im Fokus stehen regionale Geschichten, erzählt von Reporterinnen und Reportern, die ihre Regionen genau kennen und Themen aus dem Alltag ihrer Generation aufgreifen. Die Redaktion ist im Landesfunkhaus Schleswig-Holstein angesiedelt.

Das Konzept setzt auf Nähe und Authentizität: Gedreht wird dort, wo die Geschichten entstehen – im Hamburger Hafen, auf landwirtschaftlichen Betrieben oder in Feuerwehrwachen. Moderiert wird «Studio16» im Wechsel von Anna Albrecht und Jonathan Doll. Die erste Folge ist ab dem 11. Februar um 18 Uhr auf dem NDR-Info-YouTube-Kanal sowie in der ARD Mediathek abrufbar. Folge zwei folgt am 4. März, ebenfalls um 18 Uhr.

Inhaltlich greift das Format aktuelle Themen auf, die viele Menschen im Norden beschäftigen. Zum Auftakt geht es um die Frage, warum Wohneigentum für viele kaum noch erreichbar scheint. Reporter waren unter anderem in Rostock, Kiel, Hamburg und Weddel bei Braunschweig unterwegs, um Perspektiven zum Traum vom Eigenheim einzufangen. Die zweite Episode widmet sich der Situation der Freiwilligen Feuerwehren – von maroden Wachen bis zu Personalengpässen.

Andrea Lütke, stellvertretende NDR-Intendantin, betont, dass «Studio16» Themen modern und verständlich aufbereite und so Orientierung bei komplexen Fragen biete. Mit der stärkeren Vernetzung der Regionalstudios wolle man einen vielfältigen Blick auf das Leben im Norden ermöglichen – dort, wo junge Menschen heute ihre Inhalte konsumieren.
11.02.2026 09:45 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/168866