Christian Friedel führt erneut durch den Deutschen Filmpreis

Am 29. Mai wird die Lola wieder vergeben und moderiert von Christian Friedel und live in der ARD zu sehen.

Der Rote Teppich wird erneut ausgerollt: Am 29. Mai findet die 76. Verleihung des Deutscher Filmpreis im Palais am Funkturm auf dem Berliner Messegelände statt. Die Preisgala wird am selben Abend als Livestream in der ARD Mediathek sowie zeitversetzt im Ersten übertragen. Damit bleibt die wichtigste Auszeichnung des deutschen Films fest im öffentlich-rechtlichen Programm verankert.

Für die Moderation setzt die Deutsche Filmakademie auf Kontinuität. Christian Friedel wird nach seinem erfolgreichen Einstand im Vorjahr erneut durch den Abend führen. Der Schauspieler, Musiker und Regisseur hatte 2025 mit einer Mischung aus Eleganz, Humor und spürbarer Filmleidenschaft überzeugt und kehrt nun als Gastgeber der Gala zurück auf die Bühne.

Friedel zählt zu den vielseitigsten Künstlern seiner Generation. Im Kino war er unter anderem in «The Zone of Interest», «Elser» und «Das weiße Band» zu sehen, einem breiten Serienpublikum ist er aus «Babylon Berlin» und «The White Lotus» bekannt. Neben seiner Arbeit vor der Kamera steht er regelmäßig auf Theaterbühnen, führt selbst Regie und ist als Frontmann der Band Woods of Birnam auch musikalisch aktiv.

Welche Filmschaffenden in diesem Jahr auf eine Lola hoffen dürfen, entscheidet die rund 2.400 Mitglieder starke Deutsche Filmakademie. Die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2026 werden am 31. März bekanntgegeben. Die Veranstaltung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Ausstrahlung verantwortet in diesem Jahr die ARD Degeto Film – sowohl im Ersten als auch in der ARD Mediathek.

Christian Friedel zur Moderation des Deutschen Filmpreises: "Ich freue mich riesig, ein zweites Mal den Deutschen Filmpreis moderieren zu dürfen. Und meine Band Woods of Birnam darf ich auch gleich wieder mitbringen. Im letzten Jahr war es sehr aufregend und spannend und ich habe mich sehr über die vielen positiven Reaktionen gefreut. Besonders schön war für mich, dass wir all die großartigen Künstler:innen vor und hinter der Kamera so intensiv gefeiert haben. 2026 verspricht wieder ein starker Filmjahrgang zu werden. Und das muss natürlich ebenso gefeiert und gewürdigt werden."
10.02.2026 10:13 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/168827