Es war interessant zu beobachten, wie Sonja Zietlow und Jan Köppen mit dem kontroversen Sieg von Gil Ofarim inhaltlich umgehen würden.

Mit Gil Ofarim brachte
«Ich bin ein Star, holt mich hier raus» in dem Jahr einen sehr umstrittenen Gewinner hervor. Klar war in diesem Zusammenhang, dass am Tag danach Redebedarf herrschen würde. Schließlich sorgte Ofarim bereits zu Camp-Zeiten für Diskussionen, mit dem, was er sagte, und dem, was er nicht sagte. Belief sich die Sehbeteiligung des Publikums in diesem Kontext wie zum Finale weiter über fünf Millionen?
Schauen wir uns die vorläufigen Ergebnisse von
«Ich bin ein Star - Holt mich hier raus! - Das große Wiedersehen» an, dann waren am Tag nach dem Finale merklich gesunkene Größenordnungen drin - es wurden 2,89 Millionen erreicht, die alle Staffel-Resultate unterboten, weil man nie unter drei Millionen fiel. Der Anteil ließ sich trotzdem noch auf klar überdurchschnittliche 13,5 Prozent taxieren. Gereicht hat dies letztlich nur zum dritten Platz hinter Olympia-Skispringen und ZDF-Krimi. Stärker war das Dschungel-Interesse erneut in der Zielgruppe, hier waren 0,97 Millionen Werberelevante dabei. Mit sehr vitalen 22,5 Prozent ging es im Vergleich zu den regulären Folgen aber auch hier etwas runter. Letztlich verpasste man damit die Zielgruppen-Führung, man fiel hinter Skispringen auf Rang zwei.
Weil die Nachbesprechung sogar bis 23.25 Uhr gestreckt wurde, schloss in diesem Fall keine "Stunde danach" mehr an. Stattdessen sendete RTL eine halbe Stunde vor Mitternacht direkt
«SPIEGEL TV». Das Magazin hielt im Lead-Out noch 0,33 Millionen 14-49-jährige wie 1,34 Millionen am Gesamtmarkt. Marktanteile in Höhe etwas reduzierter aber erfreulicher 18,6 und 14,2 Prozent in den jeweiligen Altersklassen hatte dies noch zur Folge.