«besseresser»: Lege nimmt Fast-Food-Ketten auseinander

Im nächsten Monat beschäftigt sich der Koch und Lebensmittel-Experte mit Schnellrestaurants.

Wraps, Kartoffelpüree, Fischfrikadellen oder Zwiebelringe – Fast Food ist schnell bestellt, beliebt und überall zu haben. Sebastian Lege will aufdecken, was dahintersteckt. Konkret der Fall sein wird dies am Dienstag, 17. März 2026 um 20:15 Uhr. Dann heißt es im Zweiten Deutschen Fernsehen: «besseresser: Die Tricks von Burger King & Co.» Verfügbar sein wird die Ausgabe natürlich ab dem gleichen Tag im Streaming-Portal.

Fast Food verspricht schnelle Sättigung, gleichbleibenden Geschmack und günstige Preise. Doch Burger King, McDonald's, Nordsee oder KFC nutzen laut Senderangaben ein ausgeklügeltes System, um ihre Produkte günstig, standardisiert und attraktiv zu machen. Der McWrap von McDonald's soll frisch und leicht wirken, sei in Wirklichkeit aber ein kalorienreiches Produkt-Recycling: Statt Brötchen werde ein dünner Fladen genutzt, der dank Öl, Zusatzstoffen und Panierung sogar mehr Kalorien liefere als der vergleichbare Burger McChicken Classic.

Auch bei Kentucky Fried Chicken setze man dem ZDF zufolge auf Effizienz statt Frische. Das beliebte Kartoffelpüree mit Bratensoße bestehe nur zu einem kleinen Teil aus Kartoffeln. Den Großteil machen Kartoffelflocken, Bindemittel und weitere Pulver aus, die sich weltweit identisch zubereiten lassen. Die Fischfrikadelle von Nordsee klingt nach Tradition und Handwerk, enthalte aber nur die gesetzlich vorgeschriebene Mindestmenge an Fisch. Reisgrieß, Kartoffeln und Panierung strecken die Masse und sorgen für gleichbleibende Konsistenz. Ähnlich bei den Onion Rings von Burger King: Statt ganzer Zwiebelscheiben komme pürierte Zwiebelmasse als günstiger Rohstoff zum Einsatz.
03.02.2026 10:53 Uhr  •  Mario Thunert Kurz-URL: qmde.de/168630