Diese «Terra X»-Folge nimmt die Zuschauer mit auf eine faszinierende Spurensuche nach den geheimen Codes vergangener Hochkulturen.

Schon zu Beginn wird klar, worum es geht:
«Terra X» mit „Ungelöste Fälle der Archäologie – Magische Zeichen“ läuft am Sonntag, 1. März 2026, um 19:30 Uhr im ZDF (ab 10.00 Uhr im Streaming) und widmet sich einem der größten Rätsel der Menschheitsgeschichte – der Entschlüsselung geheimnisvoller Schriften. Gemeinsam mit Harald Lesch begibt sich die Sendung auf eine weltweite Spurensuche nach Zeichen, deren Bedeutung bis heute im Dunkeln liegt.
Schrift ist weit mehr als ein technisches Hilfsmittel: Sie bewahrt Wissen, Macht und Mythen über Jahrtausende hinweg. Doch viele Schriftsysteme lassen sich selbst dann nicht verstehen, wenn ihre Zeichen bekannt sind. Sprache, kultureller Kontext und Denkweisen ganzer Zivilisationen sind oft verloren gegangen – und mit ihnen der Schlüssel zum Sinn der Texte. Die Folge zeigt, warum Lesen nicht automatisch Verstehen bedeutet.
Ein zentrales Beispiel ist die Linear-A-Schrift der Minoer auf Kreta. Obwohl Forschende Lautwerte einzelner Zeichen rekonstruieren konnten, bleibt die zugrunde liegende Sprache unbekannt. Ähnlich geheimnisvoll ist Rongorongo von der Osterinsel: Trotz bekannter Sprache der Rapa Nui haben die rund 600 Zeichen ihr Geheimnis bislang nicht preisgegeben. Vermutet wird ein ritueller Wechselgesang, der möglicherweise neue Einblicke in die Kultur und die berühmten Moai-Statuen liefern könnte.
Dass Entschlüsselung dennoch gelingen kann, zeigt der Durchbruch bei der Kuschana-Schrift. Mithilfe einer zweisprachigen Felsinschrift konnten Wissenschaftler erstmals Wörter und Strukturen identifizieren. Solche Erfolge machen deutlich, wie Archäologie, Linguistik und moderne Methoden zusammenarbeiten, um verschlossene Türen zur Vergangenheit zu öffnen.