Vier Frauen, vier Lebensphasen und eine Frage, die alles verbindet: Lässt sich das Erbe aus Erwartungen, Schuld und unerfüllten Träumen endlich abschütteln?

Im Rahmen von „Das kleine Fernsehspiel“ zeigt das ZDF am Montag, 2. März 2026, um 23:55 Uhr den Fernsehfilm
«Ende des Kreises». Die Ausstrahlung erfolgt bewusst kurz vor dem Internationalen Weltfrauentag am 8. März und setzt ein starkes, leises Zeichen für weibliche Selbstbestimmung, generationsübergreifende Prägung und die Schwierigkeit, alte Muster zu durchbrechen.
Der Film erzählt von vier Frauengenerationen, die in einem zeitlosen, beinahe schwebenden Dialog miteinander verbunden sind. Zwischen Mutterrolle, familiärer Verantwortung und dem Wunsch nach Selbstverwirklichung zeigen sich Parallelen, Brüche und wiederkehrende Verletzungen. Jede der Frauen trägt ihre eigenen Träume in sich – und erlebt zugleich, wie diese im Alltag, in Beziehungen oder durch gesellschaftliche Erwartungen immer wieder zurückgedrängt werden.
Zentral steht die Frage, wie Traumata weitergegeben werden: oft unbewusst, oft gut gemeint, aber mit nachhaltigen Folgen. «Ende des Kreises» beobachtet, wie sich Verhaltensweisen, Ängste und Rollenzuschreibungen von Generation zu Generation fortsetzen – und ob es möglich ist, diesen Kreislauf irgendwann zu beenden, statt ihn lediglich neu zu variieren. Autorin und Regisseurin Mareike Sophie Danisch wählt dafür eine reduzierte, konzentrierte Erzählweise, die weniger auf äußere Handlung als auf innere Prozesse setzt.