Zum Jahrestag des Ukraine-Kriegs rückt Histoire TV Ende Februar Geschichte, Macht und Desinformation in den Mittelpunkt seines Programms.

Vier Jahre nach dem russischen Überfall auf die Ukraine widmet sich Histoire TV in der Woche vom 21. bis 27. Februar mehreren politischen und historischen Brennpunkten. Im Fokus stehen neue Dokumentationen über Russland, die Ukraine sowie eine neue Staffel der Reihe «C’est un vrai complot !», die sich realen Verschwörungen der Geschichte widmet.
Am Mittwoch, 25. Februar, um 20.50 Uhr zeigt der Sender die neue Folge der Dokumentarreihe
«Les cartes du pouvoir» mit dem Schwerpunkt „Russie“. Der von Dorit Scharf geschriebene und realisierte Film untersucht, welche Rolle Geografie und natürliche Ressourcen für die Entwicklung Russlands gespielt haben – von der schieren Größe des Landes bis hin zu strategischen Abhängigkeiten. Direkt im Anschluss folgt um 21.45 Uhr die ebenfalls neue Dokumentation «Biélorussie : au cœur de la révolte», die den repressiven Alltag unter Alexander Lukaschenko beleuchtet und den Widerstand der Opposition in Belarus dokumentiert.
Bereits am Dienstag, 24. Februar, um 20.50 Uhr steht mit
«Ukraine, un combat pour l’histoire» ein 90-minütiger Film von Andreas Fauser auf dem Programm. Die Dokumentation zeigt, wie historische Narrative gezielt instrumentalisiert werden, um den Krieg politisch zu rechtfertigen. Zu Wort kommen unter anderem die russische Historikerin und Dissidentin Tamara Eidelman, der ukrainische Regisseur Sergei Loznitsa sowie die Schriftstellerin und Philosophin Oksana Zaboujko. Um 22.20 Uhr folgt mit «Russie-Lituanie : la guerre de la (dés)information» eine Analyse moderner Propaganda- und Desinformationsstrategien.
Einen anderen Zugang zur Geschichte bietet die neue Staffel von
«C’est un vrai complot !», die am Sonntag, 22. Februar, ab 20.50 Uhr startet. In sieben Folgen à 26 Minuten nimmt Christophe Bourseiller echte historische Verschwörungen unter die Lupe. Zum Auftakt geht es um „L’assassinat de Trotski“, gefolgt vom berühmten „Coup du parapluie bulgare“ und der rätselhaften „Mort de Philippe de Dieuleveult“. Eine weitere Programmnacht am 1. März widmet sich unter anderem dem Massaker der Bartholomäusnacht, der Conjuration de Catilina, dem Militärputsch in Chile 1973 und dem bis heute ungeklärten Fall der „tueurs fous du Brabant“.