«Love, Ted Bundy» zeigt den Serienmörder aus ungewohnter Perspektive

Oxygen bringt Mitte Februar eine zweistündige True-Crime-Dokumentation über Ted Bundy. Das Leben wird erzählt aus dem Blickwinkel seiner Cousine.

Der True-Crime-Sender Oxygen hat den Starttermin für seine neue Original-Dokumentation «Love, Ted Bundy» bekannt gegeben. Der zweistündige Film feiert am Sonntag, den 15. Februar, um 18.00 Uhr Premiere und verspricht einen ungewöhnlich intimen Zugang zu einem der berüchtigtsten Serienmörder der US-Geschichte. Produziert wurde die Dokumentation von Marwar Junction Productions. Regie führt Christopher Cassel, der zugleich als Executive Producer fungiert.

Im Zentrum steht Ted Bundy, der in den letzten Monaten vor seiner Hinrichtung eine Reihe von Briefen aus dem Todestrakt schrieb. Adressatin war seine Cousine Edna Martin, die ihn nach eigenen Angaben „wie einen Bruder“ liebte. Über fünf Jahrzehnte hinweg hielt sie ihre Identität geheim, um ihre Familie vor öffentlicher Aufmerksamkeit zu schützen – nun tritt sie erstmals vor die Kamera und macht die Briefe öffentlich.

«Love, Ted Bundy» nähert sich dem Täter nicht über bekannte Tatabläufe oder Gerichtsakten, sondern über persönliche Erinnerungen, bislang unveröffentlichte Fotos und exklusive Interviews mit Familienmitgliedern und Weggefährten. Aus dieser Perspektive entsteht ein verstörendes Porträt, das weniger auf Sensation setzt, sondern auf die Frage, wie Nähe, Verdrängung und Loyalität im Umfeld eines Serienmörders funktionieren können.
25.01.2026 10:16 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/168312