History Channel erinnert an Fukushima

Mit zwei eindrucksvollen Doku-Highlights verbindet der History Channel im März Zeitgeschichte, Katastrophenaufarbeitung und weibliche Perspektiven auf den Krieg.

Am Mittwoch, den 11. März, zeigt der History Channel um 21:55 Uhr die deutsche TV-Premiere der einstündigen Dokumentation «Fukushima – Im Schatten der Katastrophe». Fünfzehn Jahre nach dem Reaktorunglück vom 11. März 2011 blickt der Film zurück auf eine der schwersten Nuklearkatastrophen der Geschichte und ihre bis heute spürbaren Folgen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur die Ereignisse selbst, sondern vor allem der langwierige Umgang mit ihren Konsequenzen.

Die Dokumentation begleitet Japan bei einem der ambitioniertesten Wiederaufbauprojekte seiner Geschichte: der Dekontaminierung und Wiederbesiedlung von Städten und Dörfern, die durch radioaktive Verseuchung über Jahre unbewohnbar waren. Mit exklusivem Zugang vor Ort beleuchtet «Fukushima – Im Schatten der Katastrophe» die politischen Entscheidungen, technischen Herausforderungen und gesellschaftlichen Konflikte, die mit dem Versuch verbunden sind, Normalität in eine tief gezeichnete Region zurückzubringen.

Bereits am Sonntag, den 8. März, setzt der Sender anlässlich des Internationalen Frauentags einen weiteren programmlichen Akzent. Ab 21:50 Uhr startet die sechsteilige Doku-Reihe «War Gamers – Heldinnen der Royal Navy». Die Serie erzählt die bislang wenig bekannte Geschichte junger Frauen des Women’s Royal Naval Service, die während des Zweiten Weltkriegs entscheidend zum Kampf gegen deutsche U-Boote beitrugen. Mithilfe komplexer Kriegssimulationen auf riesigen Spielbrettern entschlüsselten sie feindliche Taktiken und entwickelten Strategien, die halfen, Großbritannien vor einer drohenden Hungersnot zu bewahren.
23.01.2026 10:24 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/168274