Premieren-Woche: Rebecca Mir kann «Exclusiv»-Quoten nicht hochhalten

Befand sich der Zuspruch zu Beginn noch am oberen Ende der etablierten Skala, erfolgte am Donnerstag dann sogar ein ärgerlicher Durchhänger.

Seit dieser Woche verstärkt das ehemalige ProSieben-Gesicht Rebecca Mir das Moderationsteam des RTL-Starmagazins «Exclusiv» und wird neben Hauptmoderatorin Frauke Ludowig regelmäßig durch die Sendung führen. Konnte die Premiere vielleicht ein paar Neugierige mehr zur Sendung ziehen? Dafür schauen wir uns nun den kompletten Verlauf ihrer ersten Moderations-Woche an.

Seine Feuertaufe hatte das ehemalige «taff»-Gesicht am Montag-Vorabend um 18.30 Uhr: Zum Auftakt konnte tatsächlich eine etwas gesteigerte Flughöhe festgestellt werden. Denn die Ausgabe des Magazins bewegte 0,34 Millionen Werberelevante zum Einschalten, welche einen Prozentwert in Höhe von richtig guten 14,0 Prozent mit sich führten - Zahlen, die etwas über den Normwerten des Magazins liegen, meistens holt das Boulevard-Format zwischen 9 und 13 Prozent.

Die interessante Frage: Trug das Interesse über die weiteren Tage? Der Blick auf den nächsten Tag zeigt, dass dem eher weniger so war. Denn durch eine Verringerung auf 0,22 Millionen umworbener Zuschauer rutschte man eher an den anderen Pol der gewohnten Skala und fiel in die Einstelligkeit von mäßigen 9,7 Prozent. Am Gesamtmarkt ergab sich sich hingegen weitestgehende Konstanz bei ordentlichen 8,2 Prozent durch 1,41 Millionen. Letztlich verharrte die Mir-Sendung zur Wochenmitte bei den Jüngeren bei gleicher Reichweite auf 9,4 Prozent.

Am Donnerstag ergab sich sogar ein richtiggehender Einbruch. Die Resonanz der Jüngeren plumpste weiter runter auf bloß noch 0,14 Millionen und wirklich triste 7,0 Prozent - wirklich Raum zur Ärgernis bot diese Entwicklung. Das Gesamtpublikum nahm parallel dazu auch ab, dies auf mittlere 7,3 Prozent bei 1,19 Millionen. Ein Comeback in die Zweistelligkeit gelang allerdings am Freitag, denn er brachte einen Boost auf erfreuliche 14,5 Prozent durch 0,29 Millionen Zielgruppen-Leute. Insgesamt gings gleichfalls hoch auf respektable 8,9 Prozent wegen 1,45 Millionen.

Alles in allem sind durchaus ein paar Indizien vorhanden, dass die Mir-Premiere zu Beginn einige Neugierige anzog, wenngleich das Magazin auch in den Monaten zuvor immer mal wieder punktuell in ähnliche Sphären vordrang. Gehalten werden konnte dieses Level aber nicht, denn anschließend kristallisierten sich Schwankungen in die Einstelligkeit heraus, die auch sonst zu beobachten sind. Ob sich Rebecca Mir bei «Exclusiv» etablieren kann, wird sich an Quoten und Kritik in der nächsten Zeit zeigen.
17.01.2026 09:07 Uhr  •  Mario Thunert Kurz-URL: qmde.de/168135