Gerd Dudenhöffer meldet sich als Heinz Becker zurück

Mit dem ersten Teil seines gefeierten Kabarettprogramms zeigt Das Erste spätabends eine tragikomische Rückkehr der Kultfigur Heinz Becker.

Die Ausstrahlung des ersten Teils von «Dod – Das Leben ist das Ende» erfolgt durch Das Erste am Donnerstag, dem 26. Februar, um 23:35 Uhr. In dem Programm steht Gerd Dudenhöffer erneut als Heinz Becker auf der Bühne. Bereits ab dem 25. Februar ist die Sendung auch in der ARD Mediathek abrufbar. Eine Woche später folgt die Fortsetzung, womit Das Erste dem Kabarettklassiker einen festen Platz im Spätprogramm einräumt. Ursprünglich 2020 gestartet, wurde das Programm pandemiebedingt unterbrochen und erlebt seit 2025 eine erfolgreiche Wiederaufnahme. Trotz – oder gerade wegen – seines düsteren Themas erfreut sich der Abend großer Nachfrage.

Inhaltlich verabschiedet sich «Dod – Das Leben ist das Ende» von der reinen Alltagskomik früherer Heinz-Becker-Programme und schlägt deutlich ernstere Töne an. Heinz Becker ist Witwer: Der Tod seiner Frau Hilde zwingt ihn, sich mit Trauer, Einsamkeit, Glauben und der eigenen Vergänglichkeit auseinanderzusetzen. Der Alltag allein fällt schwer, zumal Sohn Stefan – ganz im Sinne der bekannten Figurenkonstellation – kaum Hilfe ist. Zwischen Küchenmonologen, Erinnerungen und grantigen Beobachtungen entsteht ein sehr persönlicher Blick auf das Leben nach dem Verlust.

Stilistisch bewegt sich das Programm zwischen schwarzem Humor, Melancholie und gesellschaftskritischer Satire. Dudenhöffer selbst bezeichnete den Abend als eine Art „Kabarett Noir“: Die Pointen sind oft leise, manchmal bitter, dann wieder von absurd-trockenem Heinz-Becker-Witz getragen. Gerade diese Mischung sorgt dafür, dass «Dod – Das Leben ist das Ende» nicht nur unterhält, sondern auch nachhallt und berührt.
18.01.2026 11:02 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/168108