Die Reportage beleuchtet in einem neuen Film, wie Fabrikschließungen nicht nur Arbeitsplätze vernichten, sondern ganze Regionen in eine Existenzkrise stürzen.

In der «ZDF.reportage>> „Wenn die Fabrik schließt – Heimat ohne Jobs“ begleitet Autor Daniel Koschera Menschen, deren berufliche Sicherheit abrupt verloren ging. Der Film wird am Samstag, den 14. Februar 2026, um 17.35 Uhr ausgestrahlt und ist bereits ab dem 13. Februar im Streaming verfügbar. Im Mittelpunkt stehen Facharbeiterinnen und Facharbeiter, die sich lange in stabilen Branchen wähnten und nun gezwungen sind, ihr Leben neu auszurichten.
Ein Beispiel ist Stephan Hahn, der nach 22 Jahren in der Pkw-Produktion beim Werk in Saarlouis plötzlich ohne Job dasteht. Die Schließung trifft nicht nur ihn, sondern wirkt sich auch auf den lokalen Einzelhandel aus, dessen Kundschaft spürbar zurückgeht. Hahn entscheidet sich für eine Umschulung zum Elektroniker und hofft, trotz Strukturkrise eine Zukunft in seiner Heimat zu finden. Die Reportage zeigt dabei, wie eng Industriearbeitsplätze und regionale Stabilität miteinander verbunden sind.
Weitere Schicksale führen nach Euskirchen und Düsseldorf-Rath. In Euskirchen verliert Nicole Hendrikx nach der Insolvenz eines traditionsreichen Unternehmens ihre langjährige Arbeitsstelle, während in Düsseldorf ehemalige Stahlarbeiter erstmals wieder vor den Ruinen ihres früheren Werks stehen. Die «ZDF.reportage» macht deutlich, dass Werksschließungen nicht nur individuelle Lebensläufe verändern, sondern auch Kaufkraft, Gemeinschaft und Perspektiven ganzer Regionen nachhaltig erschüttern.