Primetime-Check: Samstag, 10. Januar 2026

Konnten die Turmspringer an den anderen vorbeischwimmen, oder fuhr der Kater seine Krallen aus?

Ganz nach vorne kommen konnte gestern der Krimi «Ein starkes Team - Das letzte Opfer» im Zweiten. Die höchsten Zuschauerzahlen beim Gesamtpublikum fuhr der Film also ein, welcher ab 20.15 Uhr sogar auf erdrutschartige 29,7 Prozent bei insgesamt 7,02 Millionen kam - eine phantastische Leistung, die den Primetime-Sieg trotz starken Gegenprogramms ermöglichte. Bei den 14-49-Jährigen konnte der Film solide performen, hier waren 9,0 Prozent bei einer dazugehörigen Reichweite von 0,33 Millionen drin.

Zusammengesetzt hat sich das Gegenprogramm im Ersten aus der Musik-Sendung «Schlagerchampions». Sie sammelte 4,02 Millionen zu sehr guten 19,0 Prozent ein, beziehungsweise 0,53 Millionen und gar führende 14,7 Prozent der jüngeren Zuschauer. In der Zielgruppe folgte vom Marktanteil her das «TV total Turmspringen». Das ProSieben-Event bewegte sich auf solidem Niveau mit 12,0 Zielgruppen-Prozent durch 0,39 Millionen - dennoch ein paar weniger als letztes Jahr. Insgesamt sahen den Schwimmbad-Abend 1,03 Millionen zu immerhin annehmbaren 5,5 Prozent.

RTL, wo abermals «Bullyparade - Der Film» lief, war in der Zielgruppe im Grunde genommen auf Augenhöhe. Auf für den Kanal eben so passablem Level von 10,6 Zielgruppen-Prozent durch identische 0,39 Millionen bewegte sich der Streifen - nur wegen der klar kürzeren Laufzeit fiel der Anteil etwas niedriger aus. Insgesamt ließen sich 1,25 Millionen und mittelprächtige 5,4 Prozent dafür messen. Respektabel stand VOX wegen einer Komödien-Wiederholung von «Die Schadenfreundinnen» da. Das Interesse daran belief sich auf recht vernünftige 7,8 Prozent aufgrund 0,29 Millionen Umworbener. Die Gesamtzuschauenden waren zu 1,01 Millionen beziehungsweise vertretbaren 4,4 Prozent anwesend - auch hier nahm man also wenigstens die Millionenhürde.

Etwas enttäuschend lag der Sat.1-Film «Garfield: Eine extra Portion Abenteuer» in Erstausstrahlung dahinter. Der Katzen-Klassiker bewegte sich mit der Free-TV-Premiere auf einem Niveau von mäßigen 7,5 Prozent mit einer Reichweite von 0,28 Millionen 14-49-jährigen. Bei den Gesamtzuschauenden lag die Programmierung schlecht im Feld, weil 2,8 Prozent (0,64 Millionen) heraussprangen. RTLZWEI mit dem ersten «Scary Movie» war sogar in Schlagdistanz. Er bewegte sich auf einem für den Sender guten Niveau von 0,27 Millionen, aus denen 7,3 Prozent (Zielgruppe) resultierten. Am Gesamtmarkt waren allerdings bloß triste 2,2 Prozent (0,52 Millionen) zu holen. Noch weniger als an den meisten Samstagen blieb folglich für Kabel Eins mit Procedural-Re-Runs von «FBI: Special Crime Unit» übrig. Sie verliefen diese Woche vor weiter dezimierten 1,7/1,6 Prozent durch lediglich 0,06 Millionen Jüngere - absolute Nische. Insgesamt kämpften die Kabel-Prozente mit der Zweier-Hürde bei maximal 0,46 Millionen.
11.01.2026 09:17 Uhr  •  Mario Thunert Kurz-URL: qmde.de/167914