Netflix startet «Museum of Innocence» am 13. Februar
Mit «Museum of Innocence» bringt Netflix einen der berühmtesten Romane der modernen Weltliteratur als aufwendig inszenierte Serie auf den Bildschirm.
Netflix bringt einen der bekanntesten Romane der modernen Weltliteratur als Serie auf den Bildschirm: «Museum of Innocence» feiert am 13. Februar weltweit Premiere beim Streamingdienst Netflix. Die neunteilige Produktion basiert auf dem gleichnamigen Erfolgsroman des türkischen Nobelpreisträgers Orhan Pamuk.
Die Serie entführt das Publikum ins Istanbul der 1970er-Jahre und erzählt eine Geschichte von Liebe, Besessenheit, Sehnsucht und verpassten Chancen. Im Zentrum steht Kemal, Sohn einer wohlhabenden Familie, der sich unsterblich in die junge Verkäuferin und entfernte Verwandte Füsun verliebt. Aus einer verbotenen Beziehung entwickelt sich über Jahre hinweg eine obsessive Leidenschaft, die Kemals gesamtes Leben bestimmt. Er beginnt, Alltagsgegenstände seiner Geliebten zu sammeln – von Haarspangen bis hin zu Zigarettenstummeln – als Versuch, die verlorene Nähe festzuhalten.
Inszeniert wird «Museum of Innocence» von Zeynep Günay, das Drehbuch stammt von Ertan Kurtulan, produziert wurde die Serie von Ay Yapım unter der Leitung von Kerem Çatay. In den Hauptrollen sind Selahattin Paşalı als Kemal und Eylül Lize Kandemir als Füsun zu sehen. Zum weiteren Ensemble zählen unter anderem Oya Unustası, Tilbe Saran, Bülent Emin Yarar, Gülçin Kültür Şahin und Ercan Kesal.
Der Roman „Museum der Unschuld“ erschien 2008 und wurde in mehr als 60 Sprachen übersetzt. In Istanbul existiert zudem ein reales Museum, das Pamuk parallel zum Buch eröffnete und das bis heute Hunderttausende Besucher anzieht. Die Serienadaption greift diese kulturelle Bedeutung auf und verspricht eine opulente, melancholische Reise durch Liebe und Erinnerung.