Die neue Kabel Eins-Sendung war zwar kein wirklicher Aufschlag – aber auch kein richtiggehender Reinfall.
Der österreichische Sternekoch Alexander Kumptner und der Ruhrpott-Koch Frank Rosin waren zum Jahresende 2025 in einer neuen Sendung bei Kabel Eins zu sehen. In ihrer Doku-Serie
«Rosin & Kumptner: Mission Mittendrin!» wollte sich das Duo in acht unterschiedliche Lebenswelten begeben. Doch wollten dies auch ausreichend Zuschauende mit ihnen tun?

Der Auftakt am Donnerstag, 27. November, 20.15 Uhr, verlief immerhin noch recht annehmbar, wenngleich schon hier keine Jubelwerte aufkamen: Die Daten des Neustarts wiesen Resonanzen in Größenordnungen von 0,17 Millionen jungen Zuschauenden aus, die einen Anteil von wenigstens mäßigen 4,5 Prozent an ihrem Markt mit sich führten. Die Gesamtzuschauenden waren übrigens in niedrigerer Anzahl vertreten: Sie schalteten zu schwachen 2,5 Prozent (0,57 Millionen) ein. In der zweiten Woche konnte man sich immerhin auf diesem ok gehenden Level halten.
Ein Einbruch ergab sich dann aber in Woche drei, am 11. Dezember, als nur noch angeschlagene 3,1 Prozent (0,14 Millionen) erhoben wurden, die nun ein ganzes Stück unter den Senderschnitt rutschten und damit auch nicht mehr zufriedenstellten. Auch die Gesamtreichweite verringerte sich auf bloß noch brutal geringe 1,7 Prozent wegen 0,39 Millionen – das ist Sparten-Flughöhe.

Zum Glück für Kabel konnte die vierte und (vorerst) letzte Ausgabe dann nochmal ein bisschen zulegen vor allem im Zielgruppen-Anteil. Hier kraxelte die Beteiligung auf wenigstens 0,22 Millionen zu Recht passablen 5,2 Prozent, was sogar die besten Staffel-Performances waren. Beim Gesamtpublikum sah es hingegen ähnlich mager aus wie in der Vorwoche.

Unter dem Strich stehen Mittelwerte von gerade noch annehmbaren 4,3 Prozent in der Zielgruppe sowie ganz schwache 2,0 Prozent am Gesamtmarkt. Zuschauerumfänge in Höhe 0,18 Millionen wie 0,46 Millionen zeichneten dafür verantwortlich. Anzumerken ist, dass sich die Produktion trotz teils in Ordnung gehender Zielgruppen-Anteile alles in allem auf einem ziemlich dürftigem Reichweiten-Niveau bewegte und damit definitiv keine große Bewegung erzeugte. Als Programm füllender Schadensbegrenzer wird eine zweite Staffel womöglich in Erwägung gezogen.