Schlechte Diagnose: Landärztin praktiziert desolat

Die Sat.1-Telenovela leidet weiter unter massiven Anlaufschwierigkeiten - ob es wohl Therapiemöglichkeiten geben wird?

Zunächst mit neuen Geschichten aus Wiesenkirchen am Schliersee begann am Montag die neue Staffel von «Die Landarztpraxis», bevor im weiteren Verlauf des Jahres im Nachbarort Weilhausen eine weitere Praxis öffnet. Erstmal geht es folglich um Vicki" Raichinger (Juliane Fisch), die in ihre Heimat Wiesenkirchen am Schliersee - dem etablierten Handlungsort - zurückkehrt. Ihre Geschichte verhieß in Puncto Quoten allerdings bisher nichts Gutes - der Start der neuen Staffel verlief vor sehr ernüchternden 3,4 Prozent (0,10 Millionen) und 3,5 Prozent gesamt (0,73 Millionen).

Fortgesetzt hat sich diese Tendenz auch zur Wochenmitte am Mittwoch. Statt Freude setzte es eher zusätzliche Bauchschmerzen: Nur verschwindend geringe 0,06 Millionen Werberelevante zu verheerenden 2,1 Prozent wollten wissen, wie die aktuellen Storys weiter in Gang kamen - das war eines der niedrigsten Resultate der Serie überhaupt. Vielleicht schlägt hier durch, dass die ursprüngliche Hauptdarstellerin Caro Frier aktuell pausiert. Beim Gesamtpublikum bewegte man sich in einem dürftigen Rahmen von 0,66 Millionen, bei Anteilen um 3,3 Prozent.

Morgens hatte Sat.1 an diesem Tag übrigens deutlich mehr zu Lachen. Dort wurde natürlich das «Frühstücksfernsehen» auf Sendung gelassen. Das Einschaltverhalten der Umworbenen belief sich auf klar gute 13,2 Prozent im Mittel bei 0,06 Millionen - kein Topwert für die Erfolgsverwöhnte Sendung, in der Spitze waren aber zumindest kurzzeitig bis zu 23,8 Prozent bei 0,13 Millionen bei den Werberelevanten dabei. Uninteressant auch nicht die Performance bei der Gesamtzuschauerschaft, welche bei schönen 11,8 Prozent am Markt verblieb - 0,34 Millionen insgesamt waren dabei.
08.01.2026 09:04 Uhr  •  Mario Thunert Kurz-URL: qmde.de/167805