arte zeigt eine neue kanadische Thriller-Serie, die Wirtschaftsmacht, Umweltverbrechen und persönliche Schuld in einem dichten Justizdrama verknüpft.

Mit
«Ein mächtiger Gegner» startet am Donnerstag, 22. Januar 2026, um 21.45 Uhr bei arte eine sechsteilige Serie, die hochaktuelle Themen wie Rohstoffabbau, Klimapolitik und globale Konzernmacht ins Zentrum rückt. Die weiteren Episoden laufen am 29. Januar sowie an den darauffolgenden Donnerstagen, jeweils zur Primetime.
Im Mittelpunkt steht die ehrgeizige Anwältin Sarah Deléan (Caroline Dhavernas), die in einer großen Kanzlei in Montreal arbeitet. Für ihren Mandanten, den milliardenschweren Bergbaukonzern Minexore, soll sie den Kauf einer Lithiummine in der kanadischen Provinz Québec abwickeln. Der Deal ist heikel: Minexore steht wegen massiver Umweltverstöße international in der Kritik. Doch Sarah gelingt es, die widerstrebenden Eigentümer zu überzeugen – beruflich ein Erfolg, moralisch ein Balanceakt.
Parallel gerät ihr Privatleben aus den Fugen. Ihre Mutter liegt schwer krank im Koma, und als Sarah eines Tages deren Haus betritt, findet sie dort eine Leiche. Spätestens jetzt wird klar, dass der Minen-Deal, ihre Kanzlei und ein Netz aus Betrug, Verrat und Vertuschung enger miteinander verbunden sind, als zunächst angenommen. Eine geheimnisvolle Nachbarin deutet an, dass mächtige Interessen im Hintergrund wirken – und dass Sarah selbst längst Teil dieses Systems geworden ist.
Unter dem Leitsatz „Alles ist miteinander verbunden“ entfaltet die Serie einen komplexen Thriller, in dem wirtschaftliche Interessen und ökologische Verantwortung frontal aufeinandertreffen. Regisseurin Sophie Deraspe und Drehbuchautorin Marie-Dominique Michaud arbeiteten für größtmögliche Authentizität mit dem Kriminologen Frédéric Ouellet zusammen. Das Ergebnis ist ein spannungsgeladenes Drama, das weniger auf Action als auf moralische Grauzonen und strukturelle Macht setzt.