Am Anfang der beiden Shows war RTL plötzlich auf Platz zwei verbannt - dann holten die «Ninjas» auf - jetzt, kurz vor dem Finale, legt «The Voice of Germany» auf einmal los?

Am 26. September zeigten sich erstmals
«The Voice of Germany» und
«Ninja Warrior Germany - Die stärkste Show Deutschlands» zeitgleich am Freitagabend. Das Duell ging klar an «TVOG» - 1,74 Millionen Zuschauer bei Sat.1 ließen 1,45 Millionen RTL-Zuschauer blass aussehen. Am 24. Oktober hatten die «Ninjas» dann jedoch genug Anlauf genommen. Mit 1,55 Millionen Zuschauern ab drei Jahren lagen Köppen, Buschmann und Wontorra deutlich vor den 1,44 Millionen Zuschauern beim Bällchensender. Identisch lief es in der Zielgruppe ab und Köln dominiert seitdem den Freitagabend nach Belieben - bis gestern. Selbstverständlich darf an der Stelle der Hinweis auf das Finale der «Nations League» im ZDF nicht fehlen - beide Shows ließen im Vergleich zur Vorwoche sichtlich nach.
Doch härter traf es schlichtweg RTL. Von den zuletzt erreichten 1,55 Millionen Zuschauern konnte am gestrigen Freitag der Köln-Sender nur noch 1,35 Millionen erreichen. Der Marktanteil sank damit von 7,4 auf 6,6 Prozent. Bei Sat.1 ist der Negativ-Effekt weniger spürbar, von 1,42 Millionen Zuschauern geht es lediglich runter auf 1,38 Millionen - was dem Bällchensender den Gesamtreichweiten-Sieg beschert. Die Quote lag in Unterföhring bei 6,8 Prozent. Im Bereich der Zielgruppe kann RTL hingegen entspannt bleiben. Mit 0,43 Millionen Umworbenen holt sich «Ninja Warrior Germany» nicht nur starke 12,1 Prozent am entsprechenden Markt, man ist zudem von den 0,29 Millionen Umworbenen bei Sat.1 meilenweit entfernt. Dort konnten 8,2 Prozent erreicht werden, was ebenfalls gut ist.
Im Folgeprogramm setzte sich der Sat.1-Erfolg fort.
«The Voice: Comeback Stage by SEAT» sicherte sich ab 23:15 Uhr noch 0,77 Millionen Zuschauer und damit 0,19 Millionen Werberelevante. Die Quoten lagen bei 5,7 und 7,0 Prozent. In Köln ging es zeitgleich über zu
«Cirque du Soleil: ALIZÉ - Die Magie hinter dem Unsichtbaren» - die Zirkus-Show hielt lediglich 0,68 Millionen Zuschauer und damit eine Quote von 5,3 Prozent. Im Bereich der Zielgruppe ging das Interesse runter auf 0,17 Millionen und 6,5 Prozent.