Raab-Krise immer schlimmer: Jetzt auch «Stefan und Bully» unter Senderschnitt

Seine gestrige Samstags-Show mit Bully fuhr einen deutlich einstelligen Tiefstwert ein und lag damit hinter vielen anderen Sendern.

Gestern lief die letzte «Stefan und Bully gegen irgendson Schnulli»-Show in diesem Jahr. Damit ist auch klar, dass Herbig dem Format auch nach seiner Kanu-Crosspromotion (vorerst) weiterhin treu bleibt. Obwohl die letzte Ausgabe versuchte, die Erfolgswelle von «Das Kanu des Manitu» mit zu reiten, konnte sie nicht wirklich vom Glanz des Kino-Hits profitieren. Der Blick auf die Zielgruppe offenbarte keine gestiegene Neugier - 0,37 Millionen zu 13,7 Prozent von ihnen entschieden sich für die Live-Produktion aus Köln. Das sind ordentliche, aber sicher keine feierlichen Zahlen. Gelangen nun Steigerungen?

Schaut man auf das Einschaltverhalten in der wichtigen Haupt-Zielgruppe der 14-49-Jährigen, lässt sich bei ihnen keine optimierte Flughöhe festmachen, sondern ein überraschend deutlicher Abfall - nur noch 0,25 Millionen zu durchwachsenen 8,2 Prozent ließen auch diese Raab-Sendung in der Krise ankommen. Dieser enttäuschende Negativwert bewahrheitet für Raab aktuell das Stichwort 'Haste Scheiße am Schuh...'. Von den Älteren Zuschauenden ließen sich derweil gleichfalls gesunkene 0,83 Millionen blicken, die zu richtig schlechten 4,9 Prozent am Gesamtmarkt führten.

Am Vorabend floppte zudem das inzwischen neu-aufgesetzte Promi-Magazin «Gala» ganz übel, welches auf Strecke weiterhin Schwierigkeiten hat, sich zu etablieren. Dieses Mal ergab sich nur eine zähe Sehbeteiligung von 0,12 Millionen und grausigen 5,7 Prozent in der Zielgruppe. Die Ergebnisse, die beim Gesamtpublikum fertiggebracht wurden, können in Anbetracht 6,2 Prozent bei 0,88 Millionen auch nicht sonderlich zufrieden stimmen, wenngleich es eine weitere Bankrotterklärung für die RTL-Primetime darstellt, dass selbst hier eine höhere Gesamtreichweite ermittelt wurde...
30.11.2025 08:29 Uhr  •  Mario Thunert Kurz-URL: qmde.de/166801