Wenngleich der Studiokomplex demnächst gewechselt wird, erscheinen größere Veränderungen derzeit aus Quotensicht nicht nötig...

Kürzlich wurde bekannt, dass das
«Sat.1 Frühstücksfernsehen» im nächsten Jahr in ein anderes Studio ziehen wird. Demnach verlässt die morgendliche Live-Produktion ihren bisherigen Standort in den Studios der Fernsehwerft und wechselt voraussichtlich auf das Axel Springer-Areal. Mit einem optischen und inhaltlichen Re-Start beziehungsweise Neuausrichtung geht das alles aber offensichtlich zunächst nicht einher, denn es soll sich nichts verändern für die SAT.1-Zuschauerinnen und Zuschauer, wurde von Senderseite explizit betont. Größere Veränderungen erscheinen derzeit aus Quotensicht auch nicht nötig...
Am Montag bewegte man sich bereits im weit überdurchschnittlichen Rahmen: Hier holte der Dauerbrenner mit durchschnittlich 17,2 Prozent Marktanteil bei 0,10 Millionen Werberelevanten richtig gute Zahlen, die klar über dem Senderschnitt liegen. Insgesamt sah es für das «Sat.1 Frühstücksfernsehen» übrigens ebenfalls klasse aus – vitale 11,1 Prozent durch 0,36 Millionen kamen zusammen.
Etwas nachlassen musste das Team dann am Dienstag. Die durchschnittlichen Resonanzen kamen bei trotzdem soliden 14,2 Prozent ins Ziel, weil 0,08 Millionen Jüngere einschalteten. Beim Gesamtpublikum war man dank 0,32 Millionen zu 10,4 Prozent ebenfalls noch sehr vernünftig unterwegs. Im Zielgruppen-Marktanteil gelang zur Wochenmitte dann eine exakte Rückkehr: Er ging bei den 14-49-Jährigen wegen 0,09 Millionen Einschaltenden erneut auf 17,2 Prozent. Am Gesamtmarkt ließen ebenfalls wieder erhöhte 11,1 Prozent (0,33 Millionen) messen.
Ausruhen darauf konnte man sich allerdings nicht, denn am Donnerstag ging es wieder ein Stück runter mit den Anteilen. Schließlich setzte es mit einem Zielgruppen-Anteil von 13,9 Prozent den bisher schwächsten Wert der laufenden Woche, da etwas reduzierte 0,07 Millionen Junge zuschauten. In diesen Sphären verblieb man am Freitag, als 13,8 Prozent bei 0,09 Millionen Zuschauenden gemessen wurden, mit denen der Bällchensender aber trotzdem noch gut leben kann. Bei allen Zuschauenden ab drei Jahrenkam der Anteil am Gesamtmarkt auf richtig gute 11,7 Prozent durch 0,36 Millionen Verfolgern.
Übergeordnet lässt sich eine erfolgreiche Woche für das «Sat.1 Frühstücksfernsehen» konstatieren, wenngleich gerade zum Ende sicher keine Glanzwerte mehr aufkamen. Werte über 20 Prozent waren gar nicht drin, sie sind potenziell aber weiter möglich, wie der Blick auf die Vorwochen unter Beweis stellt: Am Montag, 15. November, ließen sich beispielsweise ganz tolle 22,3 Prozent erheben, Freitag, 7. November, kamen 20,1 Prozent auf.