Vor allem die Gesamt-Reichweiten waren zu der frühen Tageszeit beeindruckend.

Schon seit 2013 - also über zehn Jahre - prägt die Trödel-Sendung
«Bares für Rares» das Programm vom Zweiten Deutschen Fernsehen. Ursprünglich noch am Sonntag-Mittag nach dem Fernsehgarten gestartet, entwickelte sich das Horst Lichter präsentierte Format rasch zu einem echten Überraschungs-Hit. Münden sollte diese Entwicklung schließlich in die Beförderung auf einen täglichen Daytime-Sendeplatz um 15.00 Uhr, wo die Produktion seit nun über zehn Jahren brutal starke Werte zieht.
Auch zum vergangenen Wochenstart lief es für Horst Lichter bereits wieder klasse. Die Einschaltzahlen, die sich beim Gesamtpublikum auf 1,74 Millionen taxieren ließen, beliefen sich auf extrem hohe 23,3 Prozent, die erfreulich weit über dem aktuellen Senderschnitt liegen. 14-49-jährige sahen zu 0,11 Millionen Menschen zu klar guten 10,5 Prozent zu.
Weiter strahlend sah es dann am Dienstag aus. Schließlich steigerte sich der Gesamt-Anteil noch auf phänomenale 24,6 Prozent, 1,67 Millionen Zuschauende ermöglichten diesen Quotenwert. Mit durchwachsenen 6,2 Prozent (0,05 Millionen) setzte es allerdings bei den Jüngeren einen Durchhänger. Dass aber die Zweistelligkeit bei der jüngeren Zuschauerschaft trotz einzelner Schwankungen potenziell immer denkbar ist, wurde Mitte der Woche plastisch: Denn auf den Negativwert folgte prompt der Wochenrekord von prallen 16,7 Prozent (0,15 Millionen) bezüglich der Jungen. Auch die Älteren stiegen zusätzlich auf außergewöhnliche 26,5 Prozent bei 1,95 Millionen.
Blendend ging es auch am Donnerstag weiter. An jenem Datum schalteten noch höhere 2,01 Millionen inklusive der über 50-jährigen zu und führten zu einem Marktwert von identischen 26,5 Prozent. In der jüngeren Altersklasse waren derweil wieder ein paar Verluste auf immer noch deutlich überdurchschnittliche 12,3 Prozent zu verschmerzen. Insgesamt verlief der Wochenabschluss dann nicht mehr auf ganz so rekordverdächtigen Flughöhen - trotzdem weiter bockstarke 24,2 Prozent durch 1,81 Millionen standen zu Papier. Obwohl die Reichweite der 14-49-jährigen mit 0,11 Millionen konstant blieb, gings etwas ärgerlicher Weise nochmal in die Einstelligkeit bei 9,6 Prozent zurück.
Alles in Allem kann man
«Bares für Rares» dennoch nur eine wahrlich gelungene Woche in beiden Alterskategorien attestieren. Vor allem Gesamt-Reichweiten von über zwei Millionen sind zu der frühen Tageszeit schon beeindruckend.