Sat.1 konnte das Freitags-Feld mit dem World-Records-Comeback nicht neu ordnen.

Los gehts, schauen wir zuerst zum Gesamtpublikum. Hier war es in der gestrigen Primetime das ZDF mit der Wiederholung einer
«Ein Fall für zwei»-Folge, die vorne lag. Jedenfalls zog die Produktion recht schöne 3,36 Millionen zu guten 16,5 Prozent ab drei Jahren. Die Jüngeren waren dafür in schwacher Anzahl vertreten – dürftige 4,8 Prozent bei 0,16 Millionen ließen sich erheben.
Das Erste mit dem ersten Film der Bettina Zimmermann-Reihe
«Zwei Frauen für alle Felle: Neuanfang» kam bei den Älteren diesen Freitag ganz knapp dahinter auf den zweiten Platz. Den Anfang sahen 3,29 Millionen zu trotzdem klar respektablen 16,0 Prozent Anteil am Gesamtmarkt - durchwachsene 6,0 Prozent durch 0,20 Millionen blieben bei den Jungen hängen. Auf die Parcours-Show
«Top Dog Germany» setzte RTL währenddessen. Vor allem bei den Jüngeren noch passabel auszukommen war damit trotz Einstelligkeit - die Sehbeteiligungen kamen auf ein mäßiges Niveau von 0,34 und 1,24 Millionen (gesamt), aus denen trotzdem führende 9,9 Prozent und mittlere 6,3 Prozent der Älteren resultierten.
Sat.1 lag auch ganz ok da: Die Unterföhringer boten die Live-Neuauflage
«Guinness World Records – Die große Show der Weltrekorde» an, die mit ebenfalls mäßigen 8,5 Zielgruppen-Prozent daherkam, weil 0,28 Millionen aus jener zuschalteten - nicht der erwünschte Aufschlag, zumindest aber auch kein Flop. Die Älteren wohnten zu 0,97 Millionen bzw. durchwachsenen 5,2 Prozent bei. Bei den Jüngeren lag der Bällchensender noch eine ganze Ecke vor Schwester ProSieben. Dort war der Action-Re-Run
«Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn» aus 2020 vertreten. Jener konnte lediglich 0,19 Millionen Werberelevante unterhalten, die mangelhafte 5,5 Prozent mit sich führten. Insgesamt sahen nur 0,47 Millionen mit brutal mageren 2,3 Prozent zu.
RTLZWEI mit dem Film
«The Mechanic 2 – Resurrection» konnte sich mit 5,0 Zielgruppen-Prozent bei 0,17 Millionen noch über Senderschnitt halten. Die rote Kugel schaffte das nicht, denn sie zeigte neue Geschichten von
«Volle Kraft voraus – Die Kreuzfahrt-Doku». Sie brachten ernüchternde 4,8 Prozent in der Zielgruppe auf, weil 0,16 Millionen aus dieser von der Partie waren. Bezüglich der über 50-jährigen schnitt die Dokusoap im Angesicht von 0,66 Millionen zu üblen 3,3 Prozent ebenfalls schlecht ab. Bei Kabel Eins wird neuerdings
«Criminal Minds: Evolution» aufgewärmt, das dieses Mal aber nur ganz furchtbare 1,4/1,5 Prozent (maximal 0,06 Millionen) der 14-49-Jährigen einfuhr und damit ganz hinten lag.