Peacock ab sofort über Prime Video buchbar

Amazon hat den NBC-Streamingdienst nun auch als Channel integriert.

Amazon und NBCUniversal haben einen weitreichenden Deal geschlossen: Ab sofort können Prime-Video-Kunden in den Vereinigten Staaten von Amerika den Streamingdienst Peacock Premium Plus direkt über Amazon buchen – für 16,99 US-Dollar im Monat oder 169,99 US-Dollar im Jahr. Damit erweitert Peacock, das zuletzt vor allem durch Sportrechte wie NFL, NBA oder die Olympischen Spiele Aufmerksamkeit erhielt, seine Reichweite deutlich.

Der Vertrag umfasst zudem eine Verlängerung bestehender Partnerschaften: So bleibt Peacock auch über Fire TV verfügbar, Universal-Filme können weiterhin bei Prime Video gekauft oder geliehen werden, und Prime Video bleibt auf Comcasts Xfinity X1-Boxen integriert. Laut NBCU sieht man in dieser Kooperation ein Modell für künftige Bündelangebote.

„Bei Amazon arbeiten wir stets daran, das Leben unserer Kunden jeden Tag ein bisschen besser zu machen, und diese neuen Vereinbarungen mit Comcast NBCU sind fantastisch für Millionen von Kunden, die nach der schnellsten und einfachsten Möglichkeit suchen, alle ihre Unterhaltungs- und Sportangebote an einem Ort zu finden“, sagte Mike Hopkins, Leiter von Prime Video und Amazon MGM Studios, in einer Erklärung. „Die Aufnahme von Peacock in unsere wachsende Liste von Abonnements – bei gleichzeitiger Verlängerung unserer langjährigen Vereinbarungen für Fire TV, Universal Pictures Home Entertainment und Xfinity X1 – vertieft die hervorragende Zusammenarbeit mit Comcast/NBCU, und wir freuen uns auf eine Zukunft der gegenseitigen Distribution, von der unsere gemeinsamen Kunden profitieren werden.“

„Millionen von Amazon-Kunden können weiterhin die beliebten Shows, Filme und Live-Events von NBCUniversal auf Peacock über Fire TV oder über Prime Video-Abonnements genießen oder auf Prime Video kaufen oder ausleihen und gleichzeitig auf die erstklassige Unterhaltung von Amazon auf Xfinity X1 zugreifen – so können sie sehen, was sie lieben, wo und wie sie wollen“, sagte Mike Cavanagh, Präsident von Comcast, in einer Erklärung.
29.08.2025 00:25 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/164130