Beim Publikum, welches sich an diesem Samstag nicht für Fußball begeisterte, konkurrierten zwei Shows, die eigentlich schon früher hätten laufen sollen.
Eigentlich hätte sie bereits in der vorigen Woche laufen sollen, die vorerst letzte Ausgabe von «Die große Maus-Show» mit Hauptmoderatorin Esther Sedlaczek, welche in der kommenden Zeit in den Mutterschutz geht und somit in der nächsten August-Sendung von Florian Silbereisen vertreten wird. Doch weil unsere Fußball-Jungs ins U21-Finale einzogen, das letzten Samstag zur gleichen Zeit terminiert wurde, ging man dem Duell aus dem Weg und programmierte die Show auf diesen Samstag um. Lohnte sich dieser strategische Zug, obwohl man nun gegen die Fußball-Frauen (ohne deutsche Beteiligung) ranmusste?
Nun aber wie versprochen noch zu RTL: Dort wurde das Cindy aus Marzahn-Jubiläum mit der Show «Cindy aus Marzahn – 20 Jahre Pink» nachgeholt, welches ebenfalls letzte Woche aus den gleichen Gründen wie «Die große Maus-Show» um sieben Tage nach hinten versetzt wurde. In Konkurrenz zu eben jener brachte es Cindy aka Ilka Bessin jetzt nur auf enttäuschende 7,4 Prozent der Werberelevanten, weil bloß 0,22 Millionen jener mit ihr feiern wollten - ein Resultat hinter ARD-Show und ZDF-Fußball, aber auch hinter den Sat.1-Comedians. Von den Älteren wählten auch bloß 1,02 Millionen die RTL-Sendung, die dieser dürftige 5,8 Prozent an ihrem Markt brachten. Zwei Re-Runs der Impro-Neuauflage «Frei Schnauze» mit dem damaligen Neo-Host Max Giermann plumpsten ab 22.15 Uhr auf noch schlechtere 6,4 und 7,0 Zielgruppen-Prozent wegen nur noch 0,20/0,17 Millionen Jungen. Sie hatten es aber auch nicht leicht, weil bei Sat.1 zur gleichen Zeit Dortmund ins Viertelfinale der «Klub-WM» startete (siehe eigener Artikel).