Die Dokumentation beleuchtet die erschütternde Auseinandersetzung von Hans Jürgen Höß mit dem Erbe seines Vaters, des Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß.
Der Pay-TV-Sender Sky wird anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust die HBO-Dokumentation und des 80. Jahrestages der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau die HBO-Dokumentation «Der Schatten des Kommandanten» ausstrahlen. Die Doku wirft ein fesselndes Licht auf die erschütternden Nachwirkungen des Holocausts, indem sie den Sohn des berüchtigten Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß ins Zentrum stellt. Ab dem 14. Februar zeigt Sky die Dokumentation erstmals im deutschen Fernsehen, die von Daniela Völker inszeniert wurde. In «Der Schatten des Kommandanten» wird Hans Jürgen Höß, 87 Jahre alt, erstmals mit dem grausamen Vermächtnis seines Vaters konfrontiert. Als Sohn des Mannes, der für die Ermordung von mehr als einer Million Jüdinnen und Juden verantwortlich war, kämpft er mit der Unmenschlichkeit und der Verantwortung seiner Herkunft. Die Begegnung zwischen ihm und der Überlebenden Anita Lasker-Wallfisch, die damals direkt neben der Villa der Familie Höß ums Überleben kämpfte, wird zum emotionalen Höhepunkt der Dokumentation. Acht Jahrzehnte später stehen sie sich gegenüber, ein bewegender Moment, der die Verlorenheit und den Schmerz beider Seiten offenbart.