BR-Intendantin Wildermuth bleibt Teil der EBU-Geschäftsführung

Die EBU-Mitglieder haben einen neuen Vorstand gewählt, der sich aus elf Führungskräften öffentlich-rechtlicher Medien aus ganz Europa zusammensetzt.

Auf der Generalversammlung hat die Europäische Rundfunkunion (EBU) ein neues Executive Board gewählt. Teil des elfköpfigen Gremiums bleibt die Intendantin des Bayerischen Rundfunks, Katja Wildermuth, die zum 1. Januar 2023 erneut ins oberste Entscheidungsgremium der EBU gewählt wurde. Der Vorstand ist dafür verantwortlich, die Umsetzung der Strategie und Richtlinien der EBU sicherzustellen und wird für einen Zeitraum von zwei Jahren bis nun Dezember 2024 im Amt sein.

Wildermuth ist eine von acht derzeitigen Vorstandsmitgliedern, die in das Gremium zurückkehren, um zusammen mit EBU-Präsidentin Delphine Ernotte-Cunci (France Télévisions) und Vizepräsident Petr Dvořák (Czech TV) die EBU in den nächsten zwei Jahren zu leiten. Die weiteren Mitglieder sind Mykola Chernotytskyi (UA:PBC), Marinella Soldi (Rai), Gilles Marchand (SRG SSR) und Tim Davie (BBC), Cilla Benkö (SR), Giacomo Ghisani (RV), Monika Garbačiauskaitė-Budrienė (LRT). Nicolau Santos tritt erstmals der Geschäftsleitung bei. Seit Juni 2021 ist er Vorsitzender des Board of Directors des portugiesischen Mitglieds RTP.

„Mit der Unterstützung aller Mitglieder – und immer mit dem Ziel unserer gemeinsamen Aufgabe vor Augen – beabsichtige ich, in den kommenden Monaten mit Petr Dvorak, dem neuen Vorstand, und Noel Curran weiter zusammenzuarbeiten, um die EBU der Zukunft zu gestalten und zu stärken“, erklärte EBU-Präsidentin Delphine Ernotte Cunci und fügte an: „Über unsere Freundschaft hinaus haben wir alle das Gefühl, dass das Zusammensein immer wichtiger wird, um unsere Mission gegenüber desorientierten Bürgern zu erfüllen.“
02.12.2022 17:35 Uhr  •  Tim Nehring Kurz-URL: qmde.de/138652