Gegen Fußball: «Dickes Deutschland» etwas besser

Bereits seit drei Jahren gehört die Sendung zum RTLZWEI-Programm, doch die Quoten sind mager. Im Anschluss konnte «Erste Hilfe, letzte Rettung – Sanis in Ausbildung» ebenfalls nicht überzeugen.

Vor genau drei Jahren startete der Grünwalder Fernsehsender RTLZWEI die Ausstrahlung der Reportage-Reihe «Dickes Deutschland – Unser Leben mit Übergewicht», die ersten vier Ausgaben erreichten bis zu 1,26 Millionen Fernsehzuschauer und verbuchten einen Marktanteil von bis zu 8,6 Prozent. Aufgrund der Pandemie wurde die Produktion zunächst unterbrochen, im Herbst 2020 lief eine Mischung aus alten und neuen Geschichten. Doch am Samstagabend überzeugte das Format nicht.

Seit 31. März ist das Format am Donnerstagabend zurückgekehrt, doch die bislang fünf ausgestrahlten Folgen, wovon die ersten zwei Kinder-Ableger waren, überzeugten ebenso wenig. Am Donnerstag setzte sich das schwache Ergebnis aus den Vorwochen mit leicht besseren Werten fort. Dieses Mal mit dem 41-jährigen Christian, der mit seinen 215 Kilo zumindest im Schwimmbad dem Alltag entfliehen kann. 0,72 Millionen Zuschauer wollten die zweistündige Sendung sehen, die mittelmäßige 2,7 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum holte. Bei den für die Werbewirtschaft wichtigen Zuschauern sicherte man sich 4,5 Prozent, die Reichweite lag bei 0,29 Prozent.

Zwischen 22.15 und 00.15 Uhr wiederholte RTLZWEI die im September ausgestrahlte Reality-Doku «Erste Hilfe, letzte Rettung – Sanis in Ausbildung». Die Geschichten rund um die Notfallsanitäter wollten sich ein weiteres Mal 0,34 Millionen Zuschauer nicht entgehen lassen, auf dem späten Sendeplatz erzielte der Sender 2,0 Prozent Marktanteil. Beim jungen Publikum blieben 0,11 Millionen Zuschauer dran, sodass man auf schlechte 2,4 Prozent kam.
29.04.2022 08:38 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/133984