Mehr als neun Millionen Menschen sehen den «Brennpunkt» im Ersten

Das Interesse für die Sondersendung war somit größer als für den «Tatort» im Anschluss. Eine höhere Reichweite hatte das Format zuletzt 2016 erreicht.

Bevor Das Erste ins übliche Primetime-Programm startete, schob der Sender einen weiteren «Brennpunkt: Krieg gegen die Ukraine» ein. Mit 9,41 Millionen Fernsehenden erweckte die Sondersendung noch deutlich mehr Interesse an den Tagen zuvor. Seit Mitte 2016 hatten nicht mehr so viele Menschen für einen «Brennpunkt» im Ersten eingeschalten. Mit 2,43 Millionen Jüngeren war auch in dieser Gruppe das Interesse enorm. Der Sender belegte jeweils 28,0 Prozent des Marktes.

Selbst der «Tatort: Kehraus» kam nicht an diese Werte heran. Zum Start der Krimisendung verkleinerte sich das Publikum auf 8,90 Millionen Menschen, was weiterhin für einen herausragenden Marktanteil von 27,4 Prozent sorgte. Auch bei den 1,90 Millionen 14- bis 49-Jährigen wurden überragende 22,7 Prozent verbucht. Der Polittalk «Anne Will» schloss sich mit 4,85 und 0,98 Millionen jüngeren Interessenten an. Hier wurden sehr starke Marktanteil von 19,2 sowie 15,3 Prozent gemessen.

Parallel dazu steigerte sich im ZDF die Dramödie «Frühling: Das erste Mal» auf den zweitbesten Wert in diesem Jahr. Mit 6,29 Millionen Zuschauern kamen gegenüber der Vorwoche 480.000 Neugierige hinzu, wodurch der Marktanteil auf starke 19,0 Prozent kletterte. Mit 0,72 Millionen Zusehenden ging es in der jüngeren Gruppe hingegen abwärts auf hohe 8,5 Prozent. Anschließend blieben noch 5,55 Millionen Fernsehzuschauer für das «heute journal» dran, wodurch die Quote auf 19,8 Prozent wuchs. Bei den 0,88 Millionen Jüngeren war eine deutliche Steigerung auf herausragende 12,1 Prozent Marktanteil zu erkennen.
28.02.2022 09:25 Uhr  •  Laura Friedrich Kurz-URL: qmde.de/132768