ARD verlängert Ausfallfonds für Fernsehproduktionen

Die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt hat ihre Zusage bis 30. Juni 2022 verlängert und möchte somit „starker Partner der Kreativszene“ bleiben.

Die ARD ist mit 32,5 Prozent am Ausfallfonds für Fernsehproduktionen (Ausfallfonds II) der Bundesländer beteiligt und wird dies auch bis mindestens 30. Juni 2022 bleiben. Wie der öffentlich-rechtliche Senderverbund am Mittwoch bestätigte, habe man die Zusage bis zu diesem Datum verlängert. Die Entscheidung über eine mögliche Verlängerung hatte die Intendantinnen und Intendanten der Landesrundfunkanstalten bereits im Dezember gefällt, für den Fall, dass die Bundesländer die Unterstützungsmaßnahme fortsetzen würden. Einige an dem Fonds beteiligten Länder haben dies nun bestätigt.

„Als größter Auftraggeber für die deutsche Film- und Fernsehwirtschaft sieht sich die ARD in einer besonderen Verantwortung. Auch nach 23 Monaten Pandemie stehen wir fest an der Seite der Kreativszene, um den Produktionsstandort Deutschland in seiner großen regionalen Vielfalt zu unterstützen und damit auch für das Publikum spannende Stoffe aus allen Teilen Deutschlands weiter so verlässlich anbieten zu können“, erklärt Karola Wille, MDR-Intendantin und ARD-Filmintendantin.

Neben der Beteiligung am Ausfallsfond II der Bundesländer übernehmen die ARD-Landesrundfunkanstalten und die ARD Degeto bei Neuproduktionen weiterhin auch 100 Prozent der Kosten für Corona-Schutzmaßnahmen beim Produzieren. Zusätzlich haben die ARD-Sender und die ARD Degeto auch ihre Zusage verlängert, im Schadensfall fünfzig Prozent der Corona-bedingten Mehrkosten zu übernehmen bei jenen Produktionen, die nicht unter Ausfallfonds I oder II fallen, aber die Voraussetzungen der ARD-Zusage erfüllen.

19.01.2022 13:28 Uhr  •  Veit-Luca Roth Kurz-URL: qmde.de/131932